Aktuelle medizinische Forschungsergebnisse enthüllen das Leben nach dem Tod

Medical Science and the Afterlife_Part 1

 

Physiker entdeckten im Jahr 2012 mit dem Higgs-Boson das so genannte „Gottesteilchen.“ Nun entsteht auch in der Medizin eine Bewegung, welche die Existenz von Gott, der anderen Welt und Geistwesen anerkennt. Dieser Artikel untersucht die neuen Versuche renommierter Ärzte, die Existenz der geistigen Welt zu beweisen. Er diskutiert die Beiträge, die solche Erkenntnisse im Klinikalltag nutzbar machen wollen.

 

Die Medizinwissenschaften und das Leben nach dem Tod (Teil 1)

 

Ärzte machen Nahtod-Erfahrungen zugänglich

 

Das Buch „Proof of Heaven“ (Beweis des Himmels) erschien im Oktober 2012 in den USA. Am 3. Dezember stand das Werk bei Amazon in den USA auf Platz 2. Der Untertitel des Bestsellers lautet „Die Reise eines Neurochirurgen ins Jenseits.“

 

Autor Eben Alexander ist ein Top-Neurochirurg, der unter anderem an der medizinischen Fakultät der amerikanischen Elite-Universität Harvard unterrichtet hat. In seinem Buch erzählt er von einer erstaunlichen Erfahrung im Jahr 2008. Bakterien hatten sein Gehirn befallen und er war in ein Sieben-Tage-Koma gefallen. In dieser Zeit reiste er in eine „ultra-reale“, multi-dimensionale Welt jenseits unserer Wirklichkeit. Dort existierte keine Zeit, berichtet Dr. Alexander. Engel flogen umher und kommunizierten mit ihm, ohne Worte zu gebrauchen. Er erfuhr, dass alle Wesen trotz ihrer Individualität durch die bedingungslose Liebe des Schöpfers des Universums miteinander verbunden sind.

 

Dr. Alexander erholte sich auf wundersame Weise und änderte seine Überzeugungen um 180 Grad. Der ehemalige Materialist ist überzeugt, dass die geistige Welt, die er im Koma erlebt hat, die reale Welt ist. Ihm ist bewusst, wie wichtig es ist, dass er als Wissenschaftler und Forscher diese Tatsache bekannt macht. Das hat als seine Mission angenommen, schreibt er in seinem Buch.

 

Der Neurochirurg stellt klar, dass niemand seine Erfahrung als Halluzination abtun kann. Sein zerebraler Neokortex sei nämlich in der Zeit, in der er im Koma gelegen habe, vollständig abgeschaltet gewesen. Seit Oktober 2012 hat der Autor zwei Beiträge für die amerikanische Zeitschrift Newsweek verfasst.

 

Internationale Konferenz beschäftigt sich mit Fakten und Beweisen für Nahtod-Erfahrungen

 

Der Autor Dr. Alexander ist nicht nur unglaublich aufrichtig und ehrlich, sondern auch sehr intelligent.“Medical Science and the Afterlife_Part 1_Dr. Jeffrey Long

Das hat Dr. Jeffrey Long dem Newsweek-Magazin gesagt. Im November 2012 ist Long zusammen mit Dr. Alexander im Fernsehen aufgetreten. Long, der als Onkologie-Spezialist in Louisiana arbeitet, ist Gründer der Near Death Experience Research Foundation („Stiftung zur Erforschung von Nahtoderfahrungen“, NDERF). Sie finanziert die weltweit größte Website zu Nahtoderfahrungen. Mehr als 3000 Beiträge sind verfügbar. Sie sind in 23 Sprachen zugänglich. Außerdem gehört Long dem Aufsichtsrat der International Association for Near Death Studies („Internationale Vereinigung von Studien zu Nahtoderfahrungen“, IANDS) an. Er bemüht sich, die Existenz des Lebens nach dem Tod zu beweisen.

Dr. Long hat die Erfahrungen von Dr. Alexander mit den von ihm gesammelten Berichten verglichen. Er sagt:Proof of Heaven_Buchcover

„Dr. Alexander war dem Tode sehr nahe. Seine Erfahrung ist inspirierend. Ich ziehe meinen Hut vor ihm. Nicht jeder hätte in seiner Position den Mut gehabt, der Welt davon zu erzählen.“

Nahtoderfahrungen sind weltweit Thema respektabler medizinischer Forschung. Über klinische Berichte und Belege wird auf Konferenzen gestritten.

Patienten und ihren Familien Hoffnung schenken

Dr. Long sagt, dass es für „mich als Arzt“ wichtig ist, das Jenseits durch die Forschung über Nahtoderfahrungen zu verstehen.

„Es gibt ein Leben nach dem Tod, und die Patienten, die verstorben sind, sind im Jenseits gesund und munter. Außerdem sagen viele Menschen mit Nahtoderlebnissen, dass die Welt drüben viel besser als hier im Diesseits ist. Das hat mir als Arzt den Mut gegen, dieses Wissen in die Krebstherapie einzubringen.“

Dr. Long spricht in seiner Klinik in Louisiana oft mit Patienten und ihren Familien über Nahtoderfahrungen und das Jenseits. Nach so einem Gespräch finden sowohl Patienten als auch Familien ihren Frieden. Sie sind erleichtert, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Patienten sind dann in der Lage, gegen ihre Krankheit zu kämpfen. Sie wissen aber auch, dass sie ihre Lieben eines Tages wiedersehen werden, selbst wenn sie sterben.“

Fallstudien über Nahtoderfahrungen geben Patienten und ihren Angehörigen, aber auch den Ärzten Mut, Ruhe und Hoffnung. Dies war seit jeher die Aufgabe der Religion. Dr. Long glaubt, dass Wissenschaft und Religion enger miteinander verknüpft werden sollten.

Das ultimative Ziel von Wissenschaft und Religion ist es, zu untersuchen, ob etwas real ist oder nicht. Informationen über das Jenseits waren traditionell das Feld der Religion. Ich denke, dass meine Forschung über Nahtoderfahrungen eine gute Ausgangslage für eine wissenschaftliche Untersuchungen von religiösen Überzeugungen bietet.“