Historical Issues_Comfort Women

 

Hat die japanische Armee wirklich den Transport von koreanischen Trostfrauen (Prostituierten) erzwungen? Forschungen der vergangenen zehn Jahre zeigen, dass es dafür keinen Beweis gibt.

Die koreanische Regierung und die in den USA lebenden Koreaner verbreiten auf der ganzen Welt die Geschichte, wonach „die japanische Armee [während des Zweiten Weltkriegs] 200.000 Frauen gewaltsam abtransportiert hat. Sie mussten den Soldaten als Prostituierte dienen.“ Wenn man die Vorwürfe im kühlen Licht der Vernunft betrachtet, wird ihre Haltlosigkeit deutlich.

1. Keine Beweise oder Indizien dafür, dass japanische Militärbehörden Transporte veranlasst haben

Im Mittelpunkt der Kontroverse um Trostfrauen steht der Vorwurf, wonach die japanische Armee und ihre Behörden Frauen unter Anwendung von Zwang verschleppt haben. Allerdings sind die beiden japanischen Divisionen, die in Korea stationiert waren, um das Land gegen die Sowjetunion zu verteidigen, bis zum Ende des Krieges in ihren Garnisonen geblieben. Sie haben sich nie in die Städte und Gemeinden vorgewagt.

Kiyoshi Nishikawa (97 Jahre, Einwohner der Präfektur Wakayama) leitete seinerzeit die Abteilung für innere Angelegenheiten. Herr Nishikawa versichert: „Es gab keine gewaltsamen Transporte. Die Militärpolizei beobachtete die Dinge wachsam. Es gab keine Möglichkeit, dass Soldaten etwas Schlimmes hätten tun können.“

Trostfrauen wurden von Zivilisten rekrutiert und vermittelt. Es gab Fälle, in denen diese Personen fälschlich behaupteten, im Dienste der Armee zu stehen. Wir wissen, dass einige der Personen Frauen täuschten, entführten und verkauft haben. Zeitungsberichte jener Zeit belegen, dass die japanischen Behörden zur Wahrung der öffentlichen Ordnung gegen solche Rechtsbrecher scharf vorgingen (* 1).

Kein Beweis wurde jemals erbracht, dass die japanischen Armee Trostfrauen gewaltsam verschleppt hat. Dafür gibt es keine Zeugenaussagen. Im Jahr 1992 berichtete die japanische Zeitung Asahi Shimbun von „einem Dokument, das die Beteiligung der Armee an militärischen Bordellen zeigt.“ In diesem Dokument wurde allerdings nur die Untersuchung eines Falls gefordert, bei dem ein Mann unter Verdacht stand, Frauen entführt zu haben.

In Korea glaubten die Menschen, dass „Trostfrauen gezwungen wurden, in Freikorps zu dienen.“ Das war von Anfang an ein Missverständnis. Als sich im Krieg das Blatt gegen Japan wendete, arbeiteten einige koreanische „Freikorps“-Frauen in Japan in Fabriken. Das stimmt. In Korea selbst wurden dagegen nur Männer als Zwangsarbeiter herangezogen. Die Regierung wartete mit der Zwangsrekrutierung von Frauen.

(* 1) „Die Wahrheit über die koreanische und japanische Geschichte auf einen Blick“ (von Masanori Mizuma)

Die Trostfrauensagten: „Es hat Spaß gemacht“

Die Geschichte, dass die japanische Armee Trostfrauen gewaltsam abtransportiert hat, ist also falsch. Unterdessen haben Menschenrechtsaktivisten unablässig behauptet, dass „es keinen Zweifel daran geben kann, dass die Frauen, die zu Sexsklaven gemacht worden waren, litten. Die japanische Regierung sollte ihnen deshalb eine Entschädigung zahlen.“

Zeugnisse der Trostfrauen, die tatsächlich zu den Soldaten an die Front gingen, unterscheiden sich sehr von den schrecklichen Bildern, die in uns hochkommen, wenn wir die Worte „Sexsklavin“ hören.

In „Zeugenaussagen und Dokumente: Trostfrauen und Krankenschwestern“ (von Kazuko Hirota ), erinnerte sich Kyoko Yamauchi , die eine Trostfrau auf der Pazifikinsel Truk (heute: Chuuk, Mikronesien) war: „Den größten Spaß, den ich je hatte, erlebte ich auf der Insel Truk.“ Sie sagte über ihr damaliges Leben: „Ich stand den Offizieren zur Verfügung. Ich durfte das gleiche Essen genießen wie die Männer, die ich unterhielt. (…). Wir musten nichts tun, da die Kanaken-Diener die Bäder von sechs Uhr morgens an aufheizten und unsere Mahlzeiten zubereiteten.“

Kontakte zu Frauen waren kostbar. Die Soldaten schätzten ihre Trostfrauen sehr. Es gab sogar Beispiele, wo sie ihnen Souvenirs mitbrachten. Einige wollten die Damen sogar heiraten.

Kenjiro Ando (94 Jahre, Einwohner von Hokkaido) gehörte damals dem Fliegerkorps an. Es sagte im Interview mit dieser Zeitschrift: Wir haben die Trostfrauen sehr geschätzt. Es war gar nicht möglich, dass sich jemand schamlos benommen und sie geschlagen hat. Die Frauen waren wie Waffenbrüder zu uns. Sie ermutigten uns, unser Bestes zu geben.“

Es gab Vorschriften für den Besuch von Militärbordellen. Wer Ärger machte, erhielt Hausverbot. Es wäre eine Verzerrung der Wahrheit, wenn man aus Einzelfällen schlechten Verhaltens schließt, dass „die japanischen Armee Trostfrauen systematisch vergewaltigt hat.“

In Wahrheit handelte es sich bei den Trostfrauen um „registrierte Prostituierte,“ die bis zu 300 Yen pro Monat verdient haben. Das war vier Mal so viel wie das Gehalt eines Hochschulabsolventen zu jener Zeit. Viele der Frauen verdienten mehr als die Generäle. Einige häuften ein Vermögen an.

Es ist wahr, dass viele der Betroffenen aus armen Familien stammten und keine andere Wahl hatten, als Prostituierte zu werden. Sie und ihre Familien erhielten Vorauszahlungen von den Auftragnehmern, welche die Trostfrauen später zurückzahlten. Es gab also damals Frauen, die sich in die Prostitution verkauft haben. Das ist das, was als „Nötigung im weiteren Sinne des Wortes“ bezeichnet wird. Einige Leute fordern dafür eine Entschädigung von der japanischen Regierung. Doch wie unglücklich die Umstände auch gewesen sein mögen, so kann man dennoch nicht die japanische Regierung dafür haftbar machen.

2. Hat die koreanische Regierung trotz des Wissens, dass es „keine erzwungenen Transporte“ gab, das Kono-Statement veranlasst?

Es ist damit klar, dass die Geschichte des erzwungenen Transports von Trostfrauen falsch ist. Es besteht der Verdacht, dass die koreanische Regierung wider besseres Wissen die Legende gegen Japan benutzt.

Was hat es nun mit dem Kono-Statement auf sich? In dieser Erklärung entschuldigten sich japanische Regierungsvertreter dafür, dass japanische Behörden während des Krieges Trostfrauen unter Anwendung von Zwang rekrutiert hätten. Diese Entschuldigung erfolgte, obwohl eine Untersuchung der japanischen Regierung keine Beweise dafür gefunden hatte. Hinweise gibt es lediglich in Interviews mit 16 ehemaligen Trostfrauen. Allerdings war es der japanischen Seite bei diesen Gesprächen nicht möglich, Nachfragen zu stellen.

Zudem sind die Details der Anhörungen noch nicht veröffentlicht worden. Der Erzieher Nobukatsu Fujioka sagte in einem Interview: Wenn die Interviews vollständig veröffentlicht würden, werden bei der Überprüfung der Hintergründe Unstimmigkeiten entdeckt. Die Regierung schirmt die befragten Trostfrauen ab. Es besteht kein Zweifel, dass es darüber ein geheimes Abkommen mit Korea gibt.“

Die koreanische Regierung hat Japan konstant unter Druck gesetzt, sich für die Nötigung der Trostfrauen zu entschuldigen. Die Koreaner blieben dabei, obwohl sie wussten, dass die Geschichte unwahr ist.

In „Comfort Women und Battleground Sex“ schreibt Historiker Ikuhiko Hata: „Es wird vermutet, dass die koreanische Regierung zwischen Herbst 1992 und Anfang 1993 zu der Überzeugung gekommen ist, dass es keine erzwungenen Transporte gegeben hat.“

Der „Koreanische Rat für Frauen in militärischer Sex-Sklaverei durch die Japaner“ hörte ehemalige Trostfrauen an und veröffentlichte seine Ergebnisse im Februar 1993. Der Rat schrieb: „Keines der bisher entdeckten militärischen Dokumente bietet eine detaillierte Erklärung zum Thema Trostfrauen“ (* 2).

(* 2) „Comfort Women and Sex Battleground“ (von Ikuhiko Hata) usw.

Korea sollte sich mit eigenen historischen Fragen auseinandersetzen

Es ist offensichtlich, dass die Geschichte der Trostfrauen in japanischen Diensten nicht auf Fakten basiert. Anders ist das mit den Trostfrauen in koreanischen Diensten.

Das Militärdokument „Kriegsgeschichte an der Heimatfront“ belegt, dass die koreanische Armee Bordelle während des Koreakrieges finanzierte. Es gab 89 Trostfrauen, die als „Klasse-V-Versorgung“ an vier Standorten, darunter Seoul, registriert waren. Demnach fanden innerhalb eines Jahres ca. 200.000 sexuelle Begegnungen statt.

In einigen Fällen handelte es sich bei den Frauen um Personen, die als Kommunistinnen verdächtigt wurden. Sie mussten zwangsweise in den Bordellen arbeiten. Es liegen auch Berichte über Soldaten vor, die Frauen einfach in Fasslager schoben und mit dem LKW abtransportierten (* 3).

(* 3) „Die Geschichte der Republik Korea: Lasst uns die Nationalgeschichte in den Geschichtsbüchern neu aufschreiben“ (von I Yonfun)

Professorin Kim Ki-ok von der Hansung Universität machte diese Angelegenheit im Jahr 2002 in einer wissenschaftlichen Arbeit publik. Unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung wurden die dazugehörigen Unterlagen des nationalen Verteidigungsministeriums unzugänglich gemacht. Die Massenmedien zeigten sich gegenüber dem Thema gleichgültig. Stattdessen griffen sie die Professorin an. Sie helfe indirekt Japan, lautete ihr Vorwurf. (* 4)

(* 4) “ Truppen und sexuelle Gewalt: Die koreanische Halbinsel im 20. Jahrhundert “ (herausgegeben von Son Yonuk und Kaneshige)

Diese Episode ist nicht das einzige Beispiel für koreanische Doppelstandards. Korea entsandte 320.000 Soldaten in den Vietnamkrieg, wo sie 300.000 vietnamesische Zivilisten umbrachten. Nach Darstellung der Organisation Nawauri überfielen koreanische Soldaten Dörfer, schossen die wehrlosen Bewohner mit Maschinengewehren nieder und zündeten die Häuser an (* 5). Vietnamesinnen wurden vergewaltigt. 30.000 Mischlingskinder kamen zur Welt. Korea sich bei Vietnam für diese Verbrechen nie entschuldigt. Entschädigungen sind bisher nicht gezahlt worden.

(* 5) „Erinnerungen des Kriegs, Krieg der Erinnerungen“ (von Kim Hyona)

Das Kono-Statement der japanischen Regierung war unbegründet. Es beschädigt das Vertrauen der Menschen in Japan. Die Erklärung sollte sofort für ungültig erklärt werden.