Spiritual Messages from Gandhi

 

Nelson Mandela ist vor kurzem von uns gegangen. Nur wenige Stunden nach seinem Tod hat er Meister Ryuho Okawa eine spirituelle Botschaft übermittelt (im The Liberty Magazine veröffentlicht und auf der Website von Happy Science zugänglich). Er sprach dort unter anderem von seiner geistigen Verwandtschaft mit Mahatma Gandhi. Aus diesem Grund möchten wir mit Ihnen eine Nachricht teilen, die von Gandhi aus dem Jahre 1984 stammt.

Sowohl Gandhi als auch Mandela waren große Freiheitskämpfer und Führer, die der Menschheit revolutionäre Visionen boten. Ihre Vorstellungen waren so bahnbrechend, dass sie die Natur von Seele und Geist all jener geändert haben, die sich durch ihre Botschaften und Beispiele berührt fühlten.

Meister Ryuho Okawa bringt Gandhi große Wertschätzung entgegen. Er sagt, dass Gandhis Leben frei vom Ego gewesen ist. Das ermöglichte es dem Freiheitskämpfer ein monumentales Werk zu schaffen.

Gandhi ist ein Geist der 9. Dimension und eine Bruderseele von Manu gewesen. Manu wurde vor 29.000 Jahren in der Lamudia-Zivilisation als Meister Margarit geboren. (Informationen über ihn finden Sie in Meister Okawas Buch „Das Gesetz der Sonne“, das bei IRH Press erhältlich ist.)

Im Buch „Die Wahrheit über Lamudia, durch die Götter gelehrt“ (bisher nur auf Japanisch erhältlich) offenbart Meister Margarit, dass er als Manu in Indien geboren wurde. Er ist der früheste Vorfahre der Menschen und verlieh Indien seine religiöse Prägung.

Manu lehrte, dass Seelen sich immer wieder reinkarnieren. Er führte das Kastensystem ein, das gegen seinen Willen rassistisch entartet ist. Um gegenzusteuern hat Manu von der himmlischen Welt aus bei der Schaffung der antirassistischen Bewegung mitgewirkt. Er will ethnische Konflikte auslöschen.

Manu leitete den verstorbenen Dr. Martin Luther King, der die Bürgerrechtsbewegung in Amerika führte. Außerdem half er Russland, eine demokratische Nation zu werden, indem er die russisch-orthodoxen Kirche wiederbelebte.

Manu plant derzeit eine Reformation des verkrusteten Hinduismus. Wichtige Impulse kommen dabei aus Japan. Von dort werden neue religiöse Grundsätze übernommen.

Gandhis zentrale Herausforderung bestand in der Lösung von Rassenkonflikten, der Organisation der Widerstandsbewegung gegen die imperialistische Herrschaft der Briten und der Schaffung einer demokratischen Regierung.

Gandhi hat uns gelehrt, wie wir die Karma-Lehre richtig verstehen. Er wollte die Probleme, die das Kastensystem in seinem geliebten Indien verursacht, lösen.

Es folgt ein kurzer Auszug aus der spirituellen Botschaft von Mahatma Gandhi, die am 30. April 1984 festgehalten worden ist.

Lassen Sie die Erde eine wunderbare Welt sein

Frage 1: Als größter Führer Indiens in der modernen Zeit traten Sie für Gewaltlosigkeit ein. Während der britischen Herrschaft litten Sie unter Entbehrungen, brachen aber nie Ihre Prinzipien. Wo leben Sie heute in der himmlischen Welt und welches Ziel verfolgen Sie aktuell?

Gandhi: Als einer von mehreren Führer arbeite ich daran, den Seelen in der himmlischen Welt Leitlinien zu geben.

– Welche anderen bedeutenden Menschen, die wir aus der Geschichte kennen, halten sich im selben Bereich der himmlischen Welt auf wie Sie?

Gandhi: Zu meinen japanischen Begleitern gehören ein Mann namens Shotokutaishi oder Fukuzawa Yukichi, Nakae Chomin und Ueki Emori. Jeder von ihnen hat am Aufbau der Nation mitgearbeitet.

– Sie stehen also auf einer sehr hohen spirituellen Ebene. Als Sie noch am Leben waren, sprachen Sie sich stets für Gewaltlosigkeit aus. Entsprang dieses Prinzip Ihren religiösen Überzeugungen?

Gandhi: Ja, so war es. Allerdings war unter den Bedingungen jener Zeit auch klar, dass wir an einem bewaffneten Konflikt mit Großbritannien kein Interesse haben konnten. Allzu leicht hätten die Briten damals Indien zerdrücken können. Dies war der praktische Grund dafür, dass ich mich für Gewaltlosigkeit stark machte.

Dass diese Welt vorankommt, ist Gottes Wille

Frage 2: Was halten Sie von der aktuellen Politik Indiens? Kann alles bleiben, wie es ist?

Gandhi: Trotz anhaltender Bemühungen ist Indien immer noch ein armes Land. Es sollte nicht leichtfertig mit seinen Ressourcen umgehen, wenn es in Frieden leben sowie glücklich und wohlhabend werden möchte.

Gott möchte, dass alle Menschen glücklich sind

Frage 3: Im heutigen Indien gibt es immer noch das veraltete Kastensystem, zusammen mit altem Hinduismus, Buddhismus und anderen Lehren. Kann das Land ein moderner Staat werden, wenn es nicht mit überholten Bräuchen bricht?

Gandhi: Gemäß der Lehre von der Reinkarnation gilt, „Wie ihr sät, so werdet ihr ernten.“ Befürworter des Kastensystems meinen, dass diejenigen, die in die untersten Kaste hineingeboren werden, in früheren Leben viel falsch gemacht haben. Dafür hätten sie nun zu büßen. Sie müssten ihr Schicksal als unvermeidlich akzeptieren. Hochmütig schauen die Angehörigen hoher Kasten auf diese Menschen herab.

Auf den ersten Blick scheint die Argumentation nachvollziehbar. Wenn Sie aber länger darüber nachdenken, erkennen Sie, dass das Bestehen einer Kaste für sich den Teufelskreis des Karmas erschafft. Es handelt sich um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Um das zu beenden, müssen wir eine neue, wunderbare Gesellschaft aufbauen. Wenn wir uns dafür anstrengen, wird der Teufelskreis durchbrochen.

Die Buddhisten lehren, dass diejenigen, die in der Vergangenheit Unrecht getan oder sich geirrt haben, heute entsprechend leiden. Das stimmt in einigen Fällen. Wir dürfen aber deswegen das Leid in der Welt nicht mit herzlosem und distanziertem Blick akzeptieren.

Gott will die Menschen nicht bestrafen. Sie sollen kein Leben in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit führen. Sie müssen nicht die Schulden für Fehler früherer Leben durch Leid abbüßen. Gott gibt vielmehr jedem die Möglichkeit, sein Leben zu verbessern und Glückseligkeit zu verbreiten.

Eine große Zivilisation wird im asiatischen Raum geschaffen werden

Frage 4: Die Meiji-Restauration in Japan war eine politische Revolution, die tiefe Veränderungen in der Gesellschaft mit sich brachte. Wir Japaner haben nach dem Zweiten Weltkrieg die Demokratie umarmt und unser Land an die Spitze der entwickelten Nationen katapultiert. Glauben Sie, dass Indien, das noch nie eine solche Revolution erlebt hat, über seine alten Systeme oder Denkweisen hinauswachsen kann?

Gandhi: Es ist nicht Gottes Vision, Indien so zu lassen, wie es ist. Um Veränderungen herbeizuführen, müssen die Inder allerdings eigene Anstrengungen unternehmen.

Japan ist Utopia in der Tat näher gekommen. Sie müssen aber auch weiterhin Ihr spirituelles Verständnis vertiefen. Jedes Volk macht seine ganz eigene Entwicklung durch. Japans Wohlstand hat damit zu tun, dass eine Reihe von großen Geistwesen in Japan geboren wurden. Sie haben den moderen Staat aufgebaut.

Wir müssen in Indien die Grundlage der Nation reformieren, damit solche großen Geistwesen auch bei uns wirken und unser Land voranbringen. Die großen Geister suchen Orte, in denen sie eine aktive Rolle spielen können. Die Geister richten ihren Blick auf die langsam wachsenden Regionen der Erde und planen den richtigen Zeitpunkt ihrer Geburt. Sie wollen durch geistiges Wachstum den Zustand der Menschheit als Ganzes anheben.

– Werden in der Zukunft Führungsgeister des Lichts in China, Indien oder anderen asiatischen Ländern geboren werden?

Gandhi: Ja, aber nur, wenn die betreffenden Länder ein entsprechendes Umfeld schaffen.

– Kann Japan dabei Hilfe anbieten?

Gandhi: Ja, das müssen die Japaner sogar tun. Das kulturelle Zentrum wird sich nach Asien verlagern, wo eine große Zivilisation entstehen wird. Die asiatischen Länder, also neben Japan auch Staaten wie Korea, China, Indien, Sri Lanka, Indonesien oder Malaysia, sollten sich mit vereinten Kräften unter dem Schirm einer großen Idee entwickeln. Diese Zeit beginnt gerade.