Die spirituelle Botschaft von Hideki Tojo: Diskussion über „Die Wahrheit des Größeren Asiatischen Krieges“

Yasukuni Shrine

Die spirituelle Botschaft von Hideki Tojo: Diskussion über „Die Wahrheit des Größeren Asiatischen Kriegs“

Aufnahme vom 10. Mai 2013

Als der japanische Ministerpräsident Abe am 26. Dezember 2013 den Yasukuni-Schrein besuchte, gab es nicht nur aus China und Korea Kritik, sondern auch aus Amerika. Hinter der Kritik steht die Vorstellung, wonach Japan ein „böses Land“ und „eine faschistische Nation“ ist. Die Kritiker glauben, dass im Zweiten Weltkrieg ein Krieg zwischen „der Demokratie und dem Faschismus“ ausgetragen wurde.

Ist aber Japan wirklich „böse“ gewesen? Ist eine siegreiche Nation grundsätzlich gut? Meister Okawa von der Happy-Science-Gruppe rief bei einer öffentlichen Veranstaltung den Geist von Hideki Tojo herbei. Tojo ist vom Kriegsgericht in Tokyo als Kriegsverbrecher verurteilt worden. Meister Okawa erörtete mit Tojo Besuche des Yasukuni-Schreins, die Verantwortung während des Krieges und die Beurteilung der Vergangenheit 70 Jahre danach. Wer die Kontroverse um den Schrein-Besuch verstehen will, muss Tojos spirituelle Botschaft kennen.

Hideki Tojo (1884-1948)

Hideki Tojo kam in Tokio zur Welt und schloss das „Army War College“ ab. Er diente als Stabschef der Kwantungarmee, dann als Kriegsminister und ab 1941 als Premierminister. Damit war er bei Ausbruch des Pazifikkrieges die ranghöchste Person. Er hielt parallel mehrere Ministerposten und die Position des Chefs des Generalstabs inne, trat aber nach dem Sturz von Saipan aus dem Kabinett vollständig zurück. Nach der militärischen Niederlage Japans verurteilte das Internationale Militärtribunal der UN für den Fernen Osten Tojo als Klasse-A-Kriegsverbrecher zum Tode. Er ist im Jahr 1948 gehängt worden.

Fragen an den Geist des ehemaligen Premierminister Hideki Tojo über die „Wahrheit der Geschichte“

Ryuho Okawa : Ich möchte vorab darauf hinweisen, dass der Yasukuni-Schrein, der eine ganze Reihe von Klasse-A-Kriegsverbrechern mit Hideki Tojo an der Spitze ehrt, bereits vor dem Krieg gebaut worden ist. So beherbergt er Loyalisten, die bereits während der Meiji-Restauration im chinesisch-japanischen Krieg und russisch-japanischen Krieg gefallen sind. Dass diese Männer in den Himmel gekommen sind, ist in Japan unstrittig.

Anders sieht es bei den Männern aus, die den Zweiten Weltkrieg verloren haben. Einige meinen, dass sie nun in der Hölle wären. Lässt sich das aber allein an ihrer Niederlage festmachen?

Das erscheint zweifelhaft. So gibt es viele Politiker, die ermordet worden sind, aber trotzdem in den Himmel kamen und zu Göttern wurden. Das gilt sogar für ermordete Präsidenten der USA.

Die Betrachtung des heutigen Themas erweist sich aufgrund der öffentlichen Meinung vielleicht nicht als vorteilhaft für unsere Partei zur Verwirklichung des Glücks. Weil wir uns aber zur Wahrheit und nichts als der Wahrheit bekennen, machen wir die nachfolgenden Enthüllungen trotzdem bekannt. Da Hideki Tojo eine zentrale Figur im Zusammenhang mit Japans Kriegsverantwortung und dem Umgang mit dem Yasukuni-Schrein ist, rufe ich ihn heute hierher. Mich interessiert dahei auch, was er über die heutige Situation denkt, über die Aktivitäten der Regierung Abe, die Opposition und die ausländischen Mächte.

Die heutige Debatte um die Verfassungsänderung reicht von Verfahrenserleichtungen bis hin zu Änderungen des Artikels 9. Gleichzeitig gibt Bewegungen, die aus Respekt vor der Tradition den Kaiser wieder klar als Staatsoberhaupt positionieren wollen.

Kaiser Meiji und Kaiser Showa waren zur Zeit der Meiji-Restauration und des Zweiten Weltkriegs Staatschefs. Sie trugen damit letztlich die Verantwortung für die militärischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit.

Kaiser Showa gab nach der Kapitulation Japans 1945 die Erklärung ab, dass er ein Mensch sei. Damit war eine Statusänderung verbunden. Der Kaiser galt nun nicht mehr als lebender Gott, sondern als Symbol der nationalen Einheit. Das führte zu der Einschätzung, dass der Kaiser in der Vergangenheit zwar formal Staatsoberhaupt gewesen war, aber nicht in der Substanz. Deshalb sind jetzt Versuche im Gange, seine ehemalige Funktion als „wesentliche Spitze des Staates“ durch Änderungen der Verfassung wiederherzustellen.

Wenn er allerdings zu einem „substanziellen Staatsoberhaupt“ würde, müsste er auch die Verantwortung für den Krieg zu übernehmen.

Wenn Japan nicht in der Lage ist, seine Verfassung zu ändern und eine aggressivere Haltung gegenüber China einzunehmen, ist es absehbar, dass unser Land irgendwann besetzt wird. Andere Szenarien sind denkbar. Das militärische Machtverhältnis zwischen den USA und China kann sich verschieben. Es ist denkbar, dass die USA ein Bündnis mit China eingehen, weil sie das Land als Wirtschaftspartner wünschen. Vor diesem Hintergrund könnte die Änderung der Verfassung direkt zum Ende des Kaiser-Systems führen.

War Japans erhabenster Vertreter, Hideki Tojo, wirklich ein Bösewicht?

Ryuho Okawa : Wie Sie sehen, wirft das Thema ganz unterschiedliche Fragen auf. Ich lade heute Hideki Tojo vor, um ihm seine Meinung zu entlocken.

Drei Millionen Menschen starben in Japan während des Krieges. Hideki Tojo kann sich seiner Verantwortung dafür nicht entziehen. Andererseits war er zu seiner Zeit einer von Japans besten Persönlichkeiten. Ich halte ihn für den intelligentesten Menschen seines Landes und für einen ausgezeichneten General.

Der oberste Befehlshaber der Flotte, Yamamoto Isoroku, war ebenfalls ein hervorragender Soldat. Warum ist er dann aber besiegt worden?

Ich möchte diese Fragen untersuchen, auch wenn das unsere Partei zur Verwirklichung des Glücks in Schwierigkeiten bringt.

Selbst wenn man davon ausgeht, dass Japan im Zweiten Weltkrieg Schuld auf sich geladen hat, glaube ich nicht, dass damit auch die Menschen, die derzeit in diesem Land leben, ebenfalls schlecht sind. Die angebliche Kriegsschuld Japans kann eine Eroberung Japans nicht rechtfertigen.

Ministerpräsident Abe ist für sein „unzureichendes Geschichtsbewusstsein“ von der derzeitigen Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, kritisiert worden. Ihr Vater, der ehemalige Präsident von Südkorea, Park Chung-hee, war ein Absolvent der japanischen Militärakademie. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen stieg bis in den Rang eines Leutnants in der kaiserlichen Armee Mandschuko auf.

Das zeigt, dass es keine Diskriminierung von Koreanern in der damaligen Zeit gab, eher im Gegenteil. Park stieg aufgrund seiner erstklassigen Ausbildung durch Japan nach dem Krieg zum Generalmajor der südkoreanischen Armee auf und wurde später Präsident von Südkorea.

Keine westliche Nationen hat die asiatischen Länder so freundlich behandelt wie die Japaner. Als die Briten Indien kolonisierten, behandeln sie indische Offiziere in keiner Weise standesgemäß. Japan behandelte Taiwan dagegen auf Augenhöhe. Lee Teng-hui, der ehemalige Präsident Taiwans, spricht bis heute positiv von Japan.

Herbeirufen des Geistes des ehemaligen Ministerpräsidenten Hideki Tojo

Ryuho Okawa : (zum Fragesteller) Heute bitte ich Sie, Hideki Tojo eine Vielzahl Fragen zu stellen, während wir seine Persönlichkeit einer Prüfung unterziehen. Ich werde mein Möglichstes tun, um seine Positionen exakt zu vermitteln.

Natürlich steht er nicht auf einer Stufe mit Seiner Majestät dem Kaiser, sondern einen Rang darunter. Weil es aber um so gravierende Probleme wie Japans Zukunft, die Zukunft der Welt sowie Krieg und Frieden geht, müssen wir unsere Worte trotzdem sehr sorgfältig wählen. Wir werden jetzt ohne weitere Umschweife beginnen.

Hideki Tojo, Premierminister von Japan beim Ausbruch des Pazifikkrieges und General der kaiserlichen japanischen Armee, wir laden Sie jetzt in das Hauptquartier von Happy Science ein. Es ist unsere bescheidene Absicht, Sie zu einer Reihe von Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Krieg und den Aktivitäten der aktuellen Regierung Abe zu befragen.

Ehemaliger Minister Hideki Tojo – wir bitten Sie an den Sitz von Happy Science herabzusteigen und mit uns zu sprechen.

(Es folgt ein Schweigen von rund 20 Sekunden)

Die Reihe von Geschehnissen, die Japan dazu veranlassten, den Krieg zu erklären

Bin ich im Gespräch mit dem ehemaligen Premierminister Hideki Tojo?

Hideki Tojo: Ja, er ist es.

Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Anwesenheit im Happy-Science-Hauptquartier heute.

Japan befindet sich derzeit in einer Krise. Eine Ursache liegt darin, dass es Probleme mit der Bewertung der Zeit vor dem Ausbruch des Pazifikkrieges und des Internationalen Militärtribunals für den Fernen Osten gibt. Die Menschen haben alle Schuld auf den Klasse-A-Kriegsverbrecher Hideki Tojo geschoben, ohne darüber nachzudenken, ob dies gerecht ist.

Hideki Tojo: Ich verstehe.

Wir glauben, dass Japan keine Zukunft hat, wenn nicht Licht auf das geworfen wird, was zu diesem Zeitpunkt wirklich passiert ist. Daher haben wir Sie hierher gerufen.

Hideki Tojo: Ich verstehe.

Wir möchten mit der Frage beginnen, warum der Große Ostasiatische Krieg ausbrach. Waren Sie mit der Kriegserklärung einverstanden? Wollten Sie Asien erobern?

Hideki Tojo: Amerika benutzt immer noch die gleichen alten Tricks. Heute lassen sie Menschen in Nordkorea verhungern. Zu jener Zeit sahen sie mit der gleichen Herablassung auf Japan. Sehen Sie sich die Kriegspropaganda über uns an: Japaner wurden als gelbe Affen dargestellt und nicht als Menschen, ein klarer Fall von Rassendiskriminierung.

Bereits 1924, lange vor Ausbruch des Krieges, traten in den USA Gesetze in Kraft, die die Vertreibung japanischer Einwanderer zum Ziel hatten. Das Gesetz führte zu Ausgrenzung und schweren Entbehrungen. Die Japaner mussten wie Juden in Ghettos leben. Sie durften nicht arbeiten. Ihr Los entschied sich kaum von dem von Kriegsgefangenen.

Japans Herrschaft über die Mandschurei war Amerika ein Dorn im Auge

Hideki Tojo: Ein wesentlicher Grund für die antijapanische Politik war, dass die USA unsere Souveränität über die Mandschurei nicht akzeptieren wollten. Japan ging es in der Mandschurei um Schürfrechte für Rohstoffe wie Eisenerz und Kohle. Die USA verfolgten die gleichen Ziele.

Amerikas im Voraus geplanter Kriegseintritt

Hideki Tojo: Zur Vergeltung gegen Japan gehörte ein Öl-Embargo. Die ABCD-Einkreisung (Rohstoff- und Öl-Embargos gegen Japan von Amerika, Großbritannien, China und den Niederlanden) sollten Japan zum Stillstand bringen. Japans Kriegsschiffe waren ohne Schweröl nicht nutzbar. Strom ließ sich nicht erzeugen. Die Kraftstoffversorgung war in der Tat eine unserer Schwächen.

Sie wussten, dass Japan auf das Embargo mit einer militärischen Ausdehnung nach Süden reagieren würde. In Indonesien gab es Ölfelder. Sie trieben Japan in die Enge, damit es Krieg führt. Wir sind in diese Falle getreten. Ich war mir dessen zu jener Zeit wohl bewusst, aber wir hatten keine andere Wahl.

Die USA hatten sich bereits 20 Jahre vor Ausbruch des Krieges auf dieses Szenario vorbereitet. Sogar ein japanischer Überraschungsangriff auf Hawaii war von ihnen bedacht worden.

Nach Japans Sieg über Russland, einem Land, das selbst Frankreich unter Napoleon nicht hatte besiegen können, begann Amerika sich auf einen Krieg mit Japan vorzubereiten.

Amerikas Annexion von Hawaii im Jahre 1898 bedeutete, dass die USA nun in ein oder zwei Tagen Taiwan erreichen konnten. Den USA war klar, dass sie sich keine Miltärstützpunkte oder Kolonien in Fernost zulegen konnten, wenn Japan zu stark war.

Eine Allianz zwischen Japan und Großbritannien hätte den Krieg abwenden können

Die Mehrheit der Historiker vertritt die Meinung, dass Japan zu jener Zeit seine Nachbarländer überfallen wollte. Einzelne überliefern dagegen ein angebliches Zitat von MacArthur, wonach „dies ein Krieg für die japanische Selbstverteidigung war.“

Kaiser Showa soll Ihnen gegenüber seine Hoffnung ausgedrückt haben, einen Krieg abzuwenden. Demnach haben Sie nach Möglichkeiten dafür gesucht, bis Sie mit der Hull-Note konfrontiert wurden. Versuchten Sie wirklich, einen Waffengang zu verhindern?

Hideki Tojo : Es hätte anders laufen können, wenn eine einzige der westlichen Weltmächte Japan wohlgesonnen gewesen wäre. Für Deutschland und Italien traf das zu. Dass sich Großbritannien gegen uns stellte, war dagegen ein schwerer Schlag. Eine anglo-japanische Allianz hätte einen Krieg abwenden können.

Die anglo-japanische Allianz wurde zu einem Zeitpunkt für nichtig erklärt, als Großbritannien bereits einen Krieg gegen Japan beschlossen hatte. „Wir können nicht zulassen, dass Japan noch stärker wird. Die aufstrebende Nation gewann bereits gegen Qing-China und gegen Russland. Ihre Macht wächst. Sie lassen sich nicht für immer in Schach halten.“ Das waren ohne Zweifel die Gefühle, die Großbritannien in jener Zeit hegte.

Aus japanischer Sicht war es der starke Einbruch der Aktienkurse an der Wall Street, der die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat. Die USA exportierten die Rezession in die Welt. Die Showa-Depression von 1930 brachte große Not in Japan. Die Leute in der Region Tohoku mussten sogar ihre Töchter verkauften. Statt zur Schule zu gehen, wurden sie als Geishas verkauft. Die Not zwang viele, sich in der Mandschurei niederzulassen.

Japan hatte während des chinesisch-japanischen Kriegs und russisch-japanischen Kriegs viel Geld aufgewendet. Nun führte die wirtschaftliche Not zu hohen Verlusten. Der Schaden für Japan war immens. Das Land stand vor dem Ruin. Das veranlasste uns aus Unmut über die USA dazu, den erlittenen Schaden wieder auszugleichen.

Der wahre Feind hätte der Kommunismus in der Sowjetunion und China sein sollen

Hideki Tojo: Deshalb ging Japan ein diplomatisches Zweck-Bündnis Deutschland ein, den Antikommunismus-Pakt. Mit dem Beitritt von Italien wurde dies ein Dreimächtepakt. Dass wir damals die drohende Gefahr durch den Kommunismus richtig eingeschätzt hatten, zeigt die Nachkriegsentwicklung.

Die USA haben sich auf die falsche Seite gestellt und so dazu beigetragen, dass sich der Kommunismus auf der ganzen Welt ausbreiten konnte. Das sorgte jahrzehntelang für Leid. Die wirklichen Feinde waren die Sowjetunion und China.

Weil wir den Krieg verloren haben, konnte ich unter Handeln nicht rechtfertigen. Vor einem Militärgericht war ich gezwungen, die Verantwortung für die Niederlage zu übernehmen. So verurteilten mich die Richter unter komplettem Bruch des Völkerrechts als einen Klasse-A Kriegsverbrecher. Sie richteten uns hin, weil sie tun konnten, was sie wollten. Ich habe ein Problem damit, wenn man das für Gerechtigkeit hält.

Amerika hatte großartige Präsidenten wie zum Beispiel Abraham Lincoln. Er versuchte nach dem amerikanischen Bürgerkrieg das Land wieder zu vereinen, ohne sich seiner eigenen Verantwortung an Krieg zu entziehen. In diesem Krieg kämpften regulären Truppen gegen reguläre Truppen. Wenn es auch am Ende des Krieges eine Resolution gegeben hat, glaube ich, dass es ein Fehler war, eine Partei als falsch und die andere als richtig zu beurteilen.

Roosevelt, der Mann, der vom geplanten Angriff der japanischen Armee auf Hawaii erfuhr

Hideki Tojo: Franklin Roosevelt hätte auch etwas gegen den Krieg tun können. Die Amerikaner hatten das Telegramm, dass der japanischen Botschaft den „Überraschungsangriff“ auf Pearl Harbor/Hawaii angekündigte, bereits entschlüsselt, bevor die Diplomaten das Schreiben auf den Tisch bekamen. Die USA ließen die 3.000 Menschen an Bord der Amerika Arizona und auf andere Schiffe gehen. Sie reagierten trotz ihres Vorwissens nicht.

Man könnte sagen, dass wir so dumm waren und direkt in die Falle gelaufen sind. Nach überwältigenden Siegen im ersten Jahr kam es ab dem zweiten Jahr zu Verlusten.

Wir sahen deutlich, dass wir nicht in der Lage waren, länger als zwei Jahre weiter zu kämpfen. Amerika hatte Öl, Eisenerz, reichlich Essen und ein hohes Niveau industrieller Produktivität. Wir würden im Falle einer totalen Mobilisierung verlieren. Fast jeder, der um diese Zeit aus dem Ausland zurückkehrte, war dieser Meinung.

Doch ähnlich wie beim russisch-japanischen Krieg wollte ich wenigstens ein Unentschieden rausholen.

Der Rassismus des Westens: ein Krieg, der vom kollektiven Willen des Volkes getragen wurde

Ich möchte Sie etwas fragen. Einige Gegnern einer Verfassungsänderung meinen, dass die Militärs im Zusammenhang der Ereignisse am 15. Mai und 26. Februar eine Diktatur errichtet haben. Sie hätte zum Ausbruch des Krieges geführt. Was sagen Sie dazu?

Hideki Tojo: In der Nachkriegsgeschichte Japans ist es zur Philosophie geworden, dem „außer Kontrolle geratenen Militär“ alle Verantwortung zuzuschieben. Diese Leute glauben, dass Japan friedlich bleibt, solange das Militär nichts zu sagen hat.

„Für die Verteidigungsausgaben reicht ein Prozent des Bruttoinlandprodukts“ „Japan wird gedeihen, solange wir die Verfassung schützen.“ Hinter solchen Aussagen steht die Vorstellung, dass dem Militär nur böse Jungs angehören. Ich werde stets zum „Chef dieser Schurken“ gemacht.

Allerdings habe ich nur das getan, was das Volk wollte. Damals waren mehr als 90 Prozent der Japaner für Krieg. An der Spitze der Kriegsbefürworter stand die Zeitung Mainichi Shimbun.

Die westliche Ideologie der weißen Vorherrschaft war mit Hitlers Vorstellungen von einer arischen Herrenrasse identisch

Hideki Tojo: Die damalige Stimmung in Japan hatte damit zu tun, dass die westliche Ideologie auf Rassismus basierte. Die Menschen im Westen sagten: „Wir können nicht zulassen, dass die gelbe Rasse die weiße Rasse zu kopiert. Angehörige minderwertiger Rassen dürfen keine Kolonien besitzen.“ In dieser Hinsicht waren Amerikaner und Briten nicht anders als Hitler.

Die Vorstellung, wonach die Kaukasier ein auserwähltes Volk sind, ist genau unhaltbar wie der Glaube der Juden, „das auserwählte Volk Gottes“ zu sein. Hitler teilte mit den Juden, die er unterdrückte, die gleichen elitären Ideen. Auch die USA waren von solchen Vorstellungen geprägt.

Großbritannien rechtfertigte seine fast 100-jährige Herrschaft über Indien mit einer vergleichbaren rassistischen Ideologie. So eine lange Zeit! Das ist wirklich erstaunlich! (Anmerkung: Zuvor hatte bereits ein britisches Unternehmen, die Ostindische Kompanie, das Land 250 Jahre lang beherrscht).

Während der britischen Herrschaft über Indien nutzten die Kolonialherren die Ressourcen des Landes und hielten die Bevölkerung in ständiger Armut. Indien sollten sich nicht entwickeln, sondern nur ausgebeutet werden. Wann immer es zu einem Aufstand kam, schossen ihn die Briten nieder.

Nach dem Krieg initiierte Gandhi den sogenannten Salzmarsch (Salz Satyagraha). Es gelang ihm, seine Botschaft der Gewaltlosigkeit und des zivilen Ungehorsams gegen die britischen Behörden zu verbreiten. Er fand bei den Indern Gehör, weil diese gesehen hatten, wie die japanische Armee in Indien Fuß fasste. Das ließ die Menschen erkennen, dass auch Asiaten Weiße schlagen können. Japan kämpfte gegen Großbritannien und Frankreich und gewann. Es besiegte auch Holland. Alle asiatischen Völker, die Augenzeugen dieser Kämpfe waren, strebten nach dem Krieg selbstbewusst nach Unabhängigkeit.

Hakkoichiu (acht Ecken der Welt unter einem Dach), eine Vision von Frieden und Wohlstand im Widerspruch zur westlichen Aggression

Hideki Tojo: Japan hatte bereits vor dem Krieg versucht, der ganzen Welt die Majestät des Shinto in Form seiner einzigartigen Vision von Hakkoichiu vorzustellen (acht Ecken der Welt unter einem Dach). Damit ist die Idee gemeint, den gesamten pazifischen Raum zusammenzubringen. Unsere Brüder sollten so in Ruhe unter dem Wohlwollen des Kaisers und der Sonnengöttin Amaterasu Ōmikami leben. Japan wollte Frieden und Wohlstand für alle. Es handelte sich um keine aggressive Ideologie für eine Invasion, wie dies viele Menschen im Westen meinen. Ich nehme diese Aussage nicht zurück, egal wie oft sie mich zum Tode verurteilen.

Japan realisierte das Prinzip der „Gleichheit für alle Menschen“ bereits während der Meiji-Restauration

Hideki Tojo: Lincoln erklärte in seiner Gettysburg-Rede, dass „alle von Gott gleichermaßen geschaffen wurden“. Martin Luther King und andere machten viele Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg darauf aufmerksam, dass dies in Meiji-Restauration aufgegriffen worden war. Während Japan tatsächlich Gleichheit für alle Menschen realisierte, wurde in den USA Lincoln 1865 ermordet. Die Diskriminierung von schwarzen Menschen ging weiter.

Erst 100 Jahre später formierte sich die schwarze Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King und anderen. King selbst fiel einem Anschlag zum Opfer. Doch die Bewegung verbreitete sich. Bis zu diesem Zeitpunkt durften weiße und schwarze Menschen nicht in denselben Bussen zu fahren und nicht gleichen Toiletten benutzen. Es gab separate Schulen. Obwohl die Sklaverei abgeschafft war, existierte die Diskriminierung dieser Art fort. Die Slums bestanden fort. Jetzt, wo Obama Präsident geworden ist, gibt er sein Bestes für schwarze Menschen.

Im Sinne der rassischen Gleichberechtigung ist Japan eine viel weiter entwickelte Nation. Vor diesem Hintergrund fällt es mir schwer, jemanden als Japaner zu akzeptieren, der sich nicht über die Formulierung „gelber Affe“ ärgert.

Die Gründung von Mandschuko entsprach dem Völkerrecht

Hideki Tojo: Während des chinesisch-japanischen Kriegs kämpfte Japan gegen China unter der Herrschaft der Mandschu-Dynastie der Qing und siegte. Japan kämpfte gegen die Mandschu und gewann. Daraufhin brach die Qing-Dynastie zusammen und die Mandschu gingen in die Mandschurei, wo sie einen neuen Staat gründeten. Dieser wird in Geschichtsbüchern als „Marionettenstaat“ bezeichnet. Die Mandschu waren jedoch anders als die Han-Chinesen. Sie fürchteten nach ihrem Sturz versklavt oder getötet zu werden.

Japan unterstützte die Mandschu in ihren Bemühungen, ein eigenes Land zu gründen. Das brachte Vorteile für Japan mit sich. Im Kern ging es uns jedoch darum, den Mandsch einen Ort zu schaffen, den sie ihr Zuhause nennen konnten.

Der Mandschuko-Staat ist nach internationalem Recht gegründet worden. Japan war an der Verwaltung beteiligt. Die Industrienationen wussten, das Mandschukuo nicht allein durch die Mandschu regiert werden konnte. Japan kam als Sieger im chinesisch-japanischen Krieg die Aufgabe zu, für Sicherheit zu sorgen. Wenn nicht, würde das Land von den Han erobert und in den Ruin gestürzt werden.

China hat wiederholt Invasionenen und Plünderungen durch verschiedene Völker erlebt. Die aktuelle Volksrepublik hat es nicht schon immer gegeben. Ich habe nie gegen Mao Zedongs Staat gekämpft. Wir kämpften gegen Chiang Kai-sheks Republik China, die später nach Taiwan verlegt wurde. Japan erfreut sich heute guter Beziehungen zu Taiwan, was China immer wieder zu gehässigen Aussagen reizt. Sie mischen sich ständig in Dinge ein, die nichts mit ihnen zu tun haben.

Fragen zum Yasukuni-Schrein

Haben Sie das Gefühl, dass Sie den Krieg hätten verhindern können?

Hideki Tojo: Die Verantwortung lag bei den Personen an der Spitze der beteiligten Staaten. Nachdem der US-Präsident sich für den Krieg entschieden hatte, gab es keine Wahl mehr.

Wirklich nicht?

Hideki Tojo: Es gab keine Alternative. Die USA wollten Japan zu Fall bringen und stellten uns eine Falle. Wenn wir nicht angegriffen hätten, wären die USA in Taiwan, Korea und der Mandschurei einmarschiert. Wenn damals das Ministerium für Internationalen Handel und Industrie Berechnungen anstellte, hatten sie eine ziemlich klare Vorstellung davon, was bei uns im Gange war. Sie untersuchten die Frage, „Wie weit müssen wir Japan wirtschaftlich ausquetschen, bevor es selbst militärische Maßnahmen ergreift?“

Zeitgleich bemühte sich der amerikanische Präsident Franklin Roosevelt vergeblich um die Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Er konnte die Amerikaner nicht überzeugen. Daher entschied er sich, Japan in die Ecke zu drängen und zu einem Überraschungsangriff zu zwingen.

Um den Krieg abzuwenden, hätte Japan eine Kolonie werden müssen

Was wäre passiert, wenn Sie eine pazifistische Haltung eingenommen hätten?

Hideki Tojo: Das wäre die sofortige Kapitulation gewesen.

Kapitulation?

Hideki Tojo: Ja, sofortige Kapitulation.

Was wäre in diesem Fall passiert?

Hideki Tojo: Japan wäre eine amerikanische Kolonie geworden.

Eine Kolonie?

Hideki Tojo: Der Krieg führte dazu, dass nur Okinawa nur 20 Jahre eine Kolonie wurde, nicht wahr?

Ja.

Hideki Tojo: Wenn sich Japan sofort ergeben hätte, wäre das ganze Land 20 Jahre lang eine amerikanische Kolonie geworden.

Wäre das auch eingetreten, wenn Sie die Hull-Note akzeptiert hätten?

Hideki Tojo: Ja, aber dann hätte Amerika nicht nur Japan, sondern auch die koreanische Halbinsel und der Mandschurei übernommen.

War dies die Absicht Roosevelts?

Hideki Tojo: Die USA hätten im nächsten Schritt die Republik China besiedelt, also das heutige Taiwan. Sie können Ihr Leben darauf wetten!

Wollten die Amerikaner wirklich so weit gehen?

Hideki Tojo: Wir waren für sie gelbe Affen. Gelben Menschen wollten sie keine Menschenrechte gewähren. Ihre Cousins ​​in Europa dachten in diesem Punkt genauso.

Die USA warfen aus rassistischen Gründen auf Japan und nicht auf Deutschland Atombomben

Präsident Truman ordnete den wahrscheinlich unnötigen Einsatz von Atombomben an. Was ist mit ihm nach seinem Tod passiert?

Hideki Tojo: Rufen Sie ihn zu sich und finden Sie es selbst heraus. Als sein Feind bin ich in Ihren Augen vielleicht unzuverlässig. Rufen Sie ihn, ich denke, das wäre für die Ermittlungen gut. (Siehe Spirituelle Botschaften von Truman).

Nach dem Krieg verbreiteten sich Theorien, wonach Amerika die Bombe zur Beendigung des Kriegs benutzte. Da heißt es: „Die USA setzten Atomwaffen ein, damit Japan nicht unter sowjetische Herrschaft kam. Das Land wurde so zur Kapitulation gezwungen.“ Und: „Die USA haben alte Städte wie Kyoto und Nara geschont.“ Beides ist falsch.

Tatsächlich juckte es die USA, die neuen Atombomben einmal auszuprobieren. Die Nazis hatten 6,5 Millionen Juden umgebracht. Da würde man denken, dass die Amerikaner keine Bedenken hinsichtlich eines Atomwaffeneinsatzes haben würden. Sie taten das aber nicht, weil die Deutschen ebenfalls Kaukasier sind. Dagegen hatten sie keine Bedenken, sie auf Japan zu werfen. Für sie standen die „gelben Affen“ auf der gleichen Stufe wie die schwarzen Menschen aus Afrika.

Die USA bombardierten Japan und demonstrierten so der ganzen Welt die Zerstörungskraft der neuen Waffe. Daher ließen sie den Krieg nicht eher zu Ende gehen, bis sie die Bomben eingesetzt hatten.

Ich verstehe.

Hideki Tojo: Der Krieg war eigentlich bereits 1944 zu Ende, spätestens aber mit den Luftangriffen auf Tokio im März 1945.

Die Entscheidung über Besuche des Yasukuni-Schreins, sollte den Japanern überlassen werden, den Nachkommen der dort verehrten Seelen

Es ist nicht zu leugnen, dass das Internationale Militärtribunal für den Fernen Osten mit fantasievollen Erzählungen die Vorstellung von den „bösen Japanern“ prägte. Sie wurden hingerichtet.

Hideki Tojo: Der eigentliche Grund für meine Hinrichtung liegt in die Zeit vor dem Krieg. Die USA wollten uns lange vor Kriegsbeginn angreifen. Der Westen stufte die Japaner als „gelbe Affen“ ein. Da gibt es keinen Unterschied zur Diskriminierung der Juden durch die Nazis.

Ich verstehe, worauf Sie hinaus möchten. Dennoch war es am Ende das Internationale Militärtribunal für den Fernen Osten, dass Sie zum Tode verurteilte. Es prägte die Wahrnehmung der Geschichte. Die derzeitige Präsidentin von Südkorea erklärte kürzlich während einer Reise in die USA, dass „Japans Bewusstsein von der Geschichte falsch ist.“ Auch die Kritiker von Besuchen des Yasukuni-Schreins berufen sich auf das Urteil des Militärtribunals.

Hideki Tojo: Von der anderen Welt aus können wir keine Forderungen an die Lebenden stellen. Ob die Menschen den Yasukuni-Schrein besuchen oder nicht, liegt ganz bei ihnen. Allerdings sollte sich das Ausland nicht in diese Frage einmischen.

Japan, das Land, das sich gegen amerikanische Ambitionen stellte

Wie schätzen Sie die Lage in China, Südkorea und den USA ein?

Hideki Tojo : China und Korea hatten seinerzeit keine Regierungen, die mit dem Westen auf einer Augenhöhe verhandelt konnten. Um 1900 schickten Europa und Japan Truppen nach China, um den Boxeraufstand niederzuschlagen. Die japanischen Soldaten hielten sich an die Regeln. Sie beteiligten sich im Gegensatz zu den Europäern nicht an Raubzügen oder Brandstiftungen. Sie weder gestohlen, noch Frauen vergewaltigt. Die Japaner galten aus diesem Grund als vertrauenswürdig. Sie profilierten sich als Führer Asiens.

Amerika wollte seinen Einfluss in Asien ausweiten, um ein globales Imperium zu schmieden

Hideki Tojo: Amerika war zu dieser Zeit nicht ohne Ambitionen. Die Ära des britischen Empires ging zu Ende. Mit dem Ersten Weltkrieg stiegen die USA zur kommenden Hegemonialmacht auf. Damals kam in Amerika die Idee auf, ein globales Imperium zu gründen. In Asien stand ihnen dabei Japan im Wege. Wenn Japan nicht gewesen wäre, hätten die USA China kolonisiert.

Großbritannien verlor die Kontrolle über Indien und drohte selbst zu einer Kolonie der USA zu werden. Wenn Amerika nicht in der Normandie gelande wäre, hätte Deutschland Großbritannien zermalmt.

So aber verwickelte Japan die USA vier Jahre lang in Flugzeugträger-Schlachten.

Die Rivalen Japan und Amerika haben sich durch gegenseitige Konkurrenz entwickelt

Hideki Tojo: Die USA betrachteten Japan als abscheulich, weil es ein ernsthafter Rivale war. Zwar lagen zwischen dem amerikanischen Bürgerkrieg und der japanischen Meiji-Restauration nur einige Jahre, doch hatte der Bürgerkrieg Einfluss auf Japan. Unser Land wollte mit wenig Blutvergießen eine Welt der Gleichheit für alle Menschen auf der Welt schaffen. In den USA starben dagegen 600.000 Menschen und die Rassendiskriminierung bestand fort.

Informieren Sie die Menschen in Amerika darüber, dass die USA Japan eine Verfassung aufgezwungen haben, die Selbstverteidigung nicht zulässt

In Japan wird momentan heiß über die Veränderung der Verfassung diskutiert. Das eine Lager will den Artikel 96 ändern, der die Voraussetzungen für Verfassungsänderungen festlegt. Das andere Lager versucht Veränderungen zu verhindert. Sie haben die Perspektive der USA übernommen, wonach Japan ein schlechtes Land war. Wie beurteilen Sie die Debatten?

Hideki Tojo: Die Verfassung muss nicht unbedingt geändert werden. Allerdings ist das amerikanische Volk darüber zu informieren, dass die Verfassung den Japanern nach dem Krieg aufgezwungen worden ist. Sie ermöglicht es Japan nicht, sich selbst zu verteidigen. Daher stehen die USA in der Pflicht, Japan zu schützen. Das sollte allen Amerikanern bewusst sein.

Viele junge Leute in Amerika wissen heute nichts von dieser Tatsache. Sie verurteilen Japan wegen seiner Weigerung zu kämpfen. Sie sagen: „Wenn ihr besetzt werdet, seid ihr selbst schuld.“ Damit ist abzusehen, dass sich Amerika in Zukunft nicht an seine Verpflichtung halten wird, Japan zu schützen. Die Mehrheit der Europäer glaubt sogar, dass Japan bereits Atomwaffen besitzt. So sind es nur noch die Japaner, die ihren Staat für ein Land des Friedens halten. Auf diese Tatsache müssen wir uns einstellen.

Das Ziel von Kaiser Showa und Ministerpräsident Tojo

In diesem Zusammenhang würde ich gerne wissen, ob Kaiser Showa inzwischen in den Himmel gekommen ist?

Hideki Tojo: Ja, er ist es.

In welcher spirituellen Sphäre halten Sie sich derzeit auf?

Hideki Tojo: Habe ich nicht gesagt, dass ich die Verantwortung für alles übernommen habe?

In Ihrem vorherigen Beitrag aus der anderen Welt, haben Sie gesagt, dass es Ihnen nichts ausmacht, wenn Sie „ewig in den Tiefen der Hölle leiden“. Sie könnten ruhig „von einem Dämon gebrandmarkt werden.“ Aber…

Hideki Tojo: Ja, so habe ich es gesagt. Wenn allerdings Abe sein Bestes gibt und wir am Ende genauso behandelt werden wie andere Menschen, die für Japan gekämpft haben, werden wir sicherlich in den Himmel zu kommen.

Sie werden in den Himmel kommen?

Hideki Tojo: Ja, das werden wir.

Sie sind also noch nicht dort?

Hideki Tojo: Ich habe die Verantwortung übernommen und bin nicht im Himmel. Der Kaiser ist im Himmel. Das bedeutet, dass er keine Verantwortung übernommen hat.

Sie sagen das so. Aber ist es denn nicht die geistige Welt, die Urteile über uns fällt, unabhängig davon, ob jemand Verantwortung übernimmt? Wo liegt der Unterschied?

Hideki Tojo: Der Unterschied? Ich weiß nichts über die Richtigkeit dieser Urteile.

Hitler ist in die Hölle gegangen, nicht wahr?

Hideki Tojo: Ja.

Sie sagen, dass der Kaiser Showa in den Himmel gegangen ist. Was bedeutet das aus spiritueller Sicht?

Hideki Tojo: Ist es nicht ein Ergebnis der Tatsache, dass er nach dem Krieg noch lange gelebt hat? Was wäre passiert, wenn er bei Kriegsende gestorben wäre? Die Amerikaner hätten eine Bombe auf den Kaiserpalast fallen lassen können.

Das klingt jetzt so, als ob die, die einen Krieg gewinnen, in den Himmel, und diejenigen, die verlieren, in die Hölle kommen.

Hideki Tojo: Grundsätzlich ist es so. In der ganzen Geschichte Japans wurden die Sieger immer zu Göttern des Krieges.

Aber Kaiser Showa hat den Krieg doch gar nicht gewonnen.

Hideki Tojo: Das stimmt, allerdings hat sich Japan wirtschaftlich gut entwickelt, was ihm zugute gekommen ist.

Also saß der Kaiser, Ihrer Meinung nach, spirituell gesehen zunächst im selben Boot wie Sie.

Hideki Tojo: Wenn er bereits bei Kriegsende gestorben wäre, hätten wir im selben Boot gesessen und würden auch jetzt an der gleichen Stelle sein. Wenn MacArthur ihn zum Tode verurteilt hätte, würden wir ohne Zweifel an der gleichen Stelle sein.

Yoshida Shigeru, der Diplomat, der Amerika überzeugen sollte, den Krieg zu verhindern

Es heißt, dass mangelndes Verständnis zwischen Armee und Flotte die Kampfkraft erheblich geschwächt hätte.

Hideki Tojo: Das sind Vorstellungen der Nachkriegszeit. Yoshida Shigeru arbeitete als Diplomat in Großbritannien und war nach dem Krieg Ministerpräsident. Heute ist viel über den „großen Premierminister“ und die sogenannte „Yoshida-Schule“ zu hören. Aber was genau hat er in Großbritannien getan? Er hätte die Briten dazu bringen müssen, die Amerikaner von einem Deal mit Japan zu überzeugen. Dann hätte er den Krieg verhindert und somit einen guten Job gemacht. Das schaffte er allerdings nicht.

Wie groß ist Ihre Verantwortung?

Hideki Tojo: Ich übernehme die volle Verantwortung für den Tod von drei Millionen Japanern sowie für die Kriegstoten aus China und Südostasien. Ich bin bereit mit den Ressentiments, die ich so auf mich ziehe, zu leben. Dies ist meine Last. Allerdings ist sie in den vergangenen Jahren geringer geworden.

Woran liegt das?

Hideki Tojo: Die Meinung der Weltöffentlichkeit ändert sich.

Der Wohlstand Koreas und Taiwans gründet sich auf Verbesserungen der Infrastruktur, die während der japanischen Herrschaft initiiert wurden

Hideki Tojo: Die Tatsache, dass das „schlechte Land“ Japan sich als einziges Land Asiens nach dem Krieg schnell entwickelt hat, verwirrte die Chinesen. Japan lag 1945 in Ruinen, erhob sich dann aber plötzlich wie ein Phönix aus der Asche!

China machte für seine Stagnation viele Jahre lang Japan verantwortlich. Die Chinesen erklärten: Japan hat China im Krieg verwüstet, deswegen geht es uns heute so schlecht.“ In Wirklichkeit ging es ihnen so schlecht, weil Mao Zedong und die, die nach ihm kamen, nichts über eine vernünftige Wirtschaftspolitik wussten. Erst als Deng Xiao Ping die westliche Marktwirtschaft einführte, begann sich das Land zu entwickeln.

Was Korea betrifft, so war Japan vor dem Krieg sehr kooperativ. Japan hat Schulen gebaut. Japan hat Dämme gebaut. Ein Großteil der Infrastruktur stammt von uns. Ohne Japan würden Südkorea heute nicht einen solchen Wohlstand genießen. Dankbar sind sie uns dafür bis heute nicht.

Die Menschen, die im Büro des japanischen Generalgouverneurs von Taiwan dienten, zählten zu unserem Elite-Personal. Denken Sie nur an Nitobe Inazo (Abteilungsleiter) oder Goto Shinpei (Leiter der zivilen Angelegenheiten). Diese Menschen inspirierten die Bewohner der Insel. Im Gegensatz zu den Amerikanern, die schwarze Menschen als Sklaven ausbeuteten, haben wir niemals Koreaner oder Chinesen missbraucht.

Die japanische Armee bevorzugte koreanische Soldaten

Hat die japanische Armee koreanische Soldaten gleich behandelt?

Hideki Tojo: In gewisser Hinsicht wurden die Koreaner sogar bevorzugt. Immerhin ist der kaiserliche Haushalt mit Korea verwandt! Weil sie einer anderen Rasse angehörten, gab es Hänseleien zwischen den Soldaten. Allerdings herrschte dabei ein großes Gefühl der Ritterlichkeit und des Kampfgeistes.

Es macht mich unglücklich, wenn ich einseitig verurteilt werde. Ich möchte, dass Amerika und Europa erst über das eigene Verhalten nachdenkt, bevor sie ihren Mund aufmachen.

Der Bereitschaft der japanischen Armee, für den Meister zu sterben, liegt der Glaube zugrunde, dass der Kaiser ein lebendiger Gott ist

Die Anerkennung des Privateigentums an Grund und Boden in Korea war eine der wichtigsten Errungenschaften unter japanischer Verwaltung. Mich stört allerdings, dass Japan zu jener Zeit von einem Gefühl des Totalitarismus durchdrungen war. Die Menschen mussten dem Gemeinwohl dienen. Das Individuum zählte nicht, es musste sein eigenes Leben opfern.

Hideki Tojo: Hm… Das Ende des Krieges liegt nun fast 70 Jahre zurück, nicht wahr?

Ja, fast 70 Jahre.

Hideki Tojo: Gut, dann möchte ich deutlich machen, dass die Idee, für den Meister zu sterben, eine religiöse Vorstellung ist. Ihr liegt der Glaube zugrunde, dass der Kaiser ein lebendiger Gott ist. Wir dienten einem lebenden Gott. Er sagte zu uns: „Opfert euer Leben für euren Kaiser.“

Fragesteller : War das nicht Propaganda, mit der Sie das japanische Volk gefüttert haben?

Hideki Tojo: Sie gehören zur Nachkriegsgeneration, die einer Gehirnwäsche unterzogen worden ist.

Wollen Sie damit sagen, dass Sie nicht verantwortlich sind?

Hideki Tojo: Ich trage die Schuld dafür, dass wir nicht gewonnen haben. Allerdings bedauere ich einige unserer gescheiterten Strategien.

Amerika hat den Kampfgeist der Truppen durch das Abschlachten von Zivilisten geschwächt

Waren Sie an der Entwicklung der Marinestrategien beteiligt?

Hideki Tojo: Nein, ich war es nicht. Mit der Marine hatte ich nichts zu tun. Die US-Armee kämpfte in einer Form, wir verachteten. Sie versenkten wahllos und ohne Vorwarnung private Handelsschiffe, um uns so von Warenlieferungen abzuschneiden. So machten sie Japan zu einer „Insel der Armut.“

Bei den Luftangriffen auf Tokio warfen sie bewusst Brandbomben auf Wohnviertel. Sie gingen dabei so vor, dass die Holzhäuser großflächig niederbrannten.

Wir hatten kein Problem damit, dass Soldat gegen Soldat kämpft. Das war eine Frage der Ehre. Die amerikanischen Soldaten scheuten davor jedoch zurück. Sie vernichteten stattdessen die Zivilbevölkerung zu vernichten. Im Vietnamkrieg benutzten sie Entlaubungsmittel, um Reiskulturen auszulöschen. Sie massakrierten Zivilisten mit Napalmbomben. Das rechtfertigten sie mit dem Hinweis, dass „man nicht wissen könne, wann solche Bauern zu Vietcong-Guerillas werden würden.“

Das bewirkte bei den Beteiligten Gewissensbisse. So entstand die Oppositionsbewegung gegen den Vietnamkrieg.

Der Bushido-Geist wirkte auch in Pearl Harbor

Hideki Tojo: Japan ist für den Angriff auf Pearl Harbor verurteilt worden. Allerdings haben wir weder Stadtgebiete noch amerikanische Zivilisten angegriffen. Auch die zivile Infrastruktur blieb unangetastet. Wir ließen die Finger von Öltanks, auch wenn sie militärischen Zwecke dienten. Eine kostbare Ressource sollte nicht verschwendet werden.

Wir haben also mit dem Geiste der Samurai gekämpft. Wir dachten wirklich, dass dies ein Kampf zwischen Kriegern sei. Natürlich war uns klar, dass es zu schweren Verlusten kommen würde, wenn die Amerikaner ihre Flugzeugträger einsetzen würden. Es sollte kein feiger Überraschungsangriff sein.

Wir hatten Vorkehrungen für eine förmliche Kriegserklärung vor dem Ausbruch der Feindseligkeiten getroffen. Allerdings kam es zu einer Verzögerung um eine Stunde, was die Amerikaner in ihrer Propaganda ausnutzten.

Das Prinzip des „Friedens-um-jeden-Preis“ führt in die Knechtschaft

Die Gefahr, dass China oder Nordkorea Japan angreifen werden, ist real. Wie sollen wir auf einen solchen Fall reagieren?

Hideki Tojo: Haha …. (seufzt) Wenn die Japaner uns weiterhin so verurteilen, werden sie demnächst versklavt werden. Das ist der Preis, den sie für ihren Pazifismus zahlen müssen. Wer sich nicht verteidigen will, wenn er angegriffen wird, muss sich eben ausbeuten lassen.

Die Feindschaft Chinas, Südkoreas und Nordkoreas ist so groß, dass sie uns auch in 100 Jahren noch nicht verziehen haben.

Wenn auch nur ein Japaner denkt, dass er nicht für sein Land sterben will, dann muss Japan sich auf ein Leben in Sklaverei einstellen. Das könnten nur Ausländer verhindert, die bereit sind für den Schutz der Japaner ihr Leben hinzugeben.

Amerikas fortgesetzte Angriffe auf Japan

Hideki Tojo: Amerika ist nach dem Krieg herzliche Beziehungen mit Japan eingegangen. Warum können sie dann nicht ihre Ansichten darüber ändern, was vor dem Krieg passiert ist?

Sie sagen, dass sie „den japanischen Faschismus niedergekämpft haben“. Die Japaner haben allerdings 2000 Jahre lang in dem Glauben gelebt, dass ihr Kaiser ein lebendiger Gott ist. So motiviert, zogen sie in den Krieg. Die Amerikaner sollten das anerkennen und ihr eigenes Verhalten kritisch beleuchten. Angriffe auf zivile Schiffe, Brandbomben auf Tokios Bürger, die keine Zuflucht mehr hatten, und Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki stellen ohne Zweifel Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

Die Amerikaner töteten Hunderttausende Zivilisten, obwohl Japan den Krieg auch so verloren hätte. Das war bereits 1944 klar. Im März 1945 gab es für Japan absolut keine Chance mehr.

Amerika beendete den Krieg nicht. Japan lag wie ein gestürzter Boxer am Boden und Amerika schlug weiter auf uns ein. Es gab auf der ganzen Welt keinen Schiedsrichter, der dem ein Ende setzen konnte. Deutschland und Italien hatten bereits aufgegen. Japan war auf sich allein gestellt.

Die Moral des japanischen Militärs war weltweit am höchsten

Danke, dass wir Ihnen zuhören durften, aber …

Hideki Tojo (weinend): Ich möchte noch die Angelegenheit der Trostfrauen und das Nanking-Massaker ansprechen.

Okay.

Hideki Tojo: Diese Dinge sind nie passiert! Keine Armee der Welt hatte eine so hohe Moral wie das japanische Militär. Sie können mich verurteilen, hängen und behandeln wie einen Teufel, aber ich werde unter keinen Umständen Beleidigungen der japanischen Armee dulden. Unsere Soldaten haben nie die Einsatzregeln gebrochen oder sich zu Plünderungen und Gewalttaten hinreißen lassen!

Sie können mich für alle Ewigkeit verfluchen, aber ehren sie die Geister der drei Millionen gefallenen Helden, die für Japan gekämpft haben und gestorben sind!

Wir sind keine schlechten Menschen! Wir sind japanische Soldaten, die den Samurai-Geist geerbt haben. Ich war mit dem Geist des Bushido gesegnet. Ich hätte Seppuku begangen, wenn man mich darum gebeten hätte. Ich versuchte mich selbst zu erschießen, bevor ich zum Strang verurteilt wurde. Dass mir das nicht gelang, empfinde ich als als große Schande. Zu jener Zeit fehlte mir einfach die Kraft.

Um mich mache ich mir allerdings keine Sorgen. Doch was ist falsch daran, diejenigen zu ehren, die für den Kaiser gestorben sind?

Wenn Sie dem nicht einmal mit einem Gegenargument begegnen können, dann verdienen Sie es nicht, Japaner zu sein. Sie sollten lieber so schnell wie möglich die südkoreanische, nordkoreanische, taiwanesische oder chinesische Staatsangehörigkeit annehmen! Oder, noch besser, die amerikanische? Solche Menschen sind definitiv keine Japaner!

Ich schäme mich für euch alle. Ich schäme mich für euch wertlosen Nachkommen, die ihr nicht in der Lage seid, euch aus dieser Denkweise zu befreien!

Gibt es jetzt nicht fast 130 Millionen von euch? Als wir in den Krieg zogen, waren es nur 80 Millionen. Sie können uns mit Verachtung behandeln, aber wir haben für den Schutz Ihrer Familien gekämpft!

Dass Japan während der US-Besatzungszeit nicht frei sprechen konnte, ist beklagenswert. Erschreckend ist, dass Sie bis heute in geistiger Sklaverei leben. Aus diesem Grund kann ich keine Leitlinien für die Regierung Abe oder sonst jemand geben. Solche Leute sind einer Führung nicht würdig.

Die heutigen Japaner sollten sich dafür schämen, dass die den Geist des Bushido nicht mehr besitzen. Die Amerikaner sollten Japan endlich fair behandeln.

In der japanischen Armee dienten großartige Menschen. Wir waren keineswegs mittelmäßige Soldaten. Wir kämpften für ein kleines, ressourcenarmes Land, das nur über eine geringe Bevölkerung verfügte.

Mich ekeln jene Nachkommen an, die 70 Jahre später Menschen wie uns nicht einmal eine Blume anzubieten haben. Das ist alles, was ich zu sagen habe.

Sie haben sich in aller Deutlichkeit geäußert. Spirituelle Untersuchungen von Happy Science zeigen, dass es weder ein Massaker von Nanking noch Trostfrauen gab (siehe „Sind die Angelegenheiten der Trostfrauen und das Massaker von Nanking wahr?“ IRH Press).

Hideki Tojo: Es ist nicht passiert!

Wir werden Ihre Botschaft an die Japaner weiterleiten.

Hideki Tojo: Natürlich sind diese Dinge nicht geschehen! Unsere Armee war nicht so!

Danke, dass wir Ihr wertvolles Zeugnis hören durften.

Zurück zu einem „Japan, dass Japan schützt“

Hideki Tojo: Als ein Klasse-A Kriegsverbrecher werde ich in Lehrbüchern als Bösewicht dargestellt und weiterhin diffamiert. Dadurch liefern wir China und anderen einen Vorwand, nach Okinawa und Kyushu einzumarschieren und Japan ihre Herrschaft aufzuzwingen.

Sie müssen die Verantwortung für sich selbst übernehmen und einen „neuen Hideki Tojo“ hervorbringen. Das kann in die Niederlage führen. Es jedoch nicht zu tun, bedeutet, dass Japan ohne Schutz darsteht.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Amerikaner ihr Leben für den Schutz der Japaner aufs Spiel setzen, solange sie ihr Urteile über Japan vor dem Zweiten Weltkrieg nicht verändern. Eine Nation, die rassistische Vorurteile gegen Schwarze und Gelbe hegt, wird nicht so weit gehen. Am Ende werden sie erneut Atombomben auf uns werfen. Aus diesem Grund muss Japan sich selbst schützen.

Der ewige Geist, der sein Bestes für sein Land tut

Ich habe eine letzte Frage an Sie. Ich irre wohl nicht, dass Sie früher als ein Gott des Krieges in Japan aktiv gewesen sind. Können Sie uns ihren früheren Namen nennen?

Hideki Tojo: Hm… ich glaube nicht, dass ein General, der auf der Verliererseite steht, das Recht hat, solche Dinge heute zu sagen. Ich bin viele Male geboren worden, und abe immer versucht, diesem Land nützlich zu sein.

Im Sengoku- Zeitalter, in jenen frühen Tagen, als das heutige Kaiser-System entstanden ist, hatte ich eine Schlüsselfigur inne, ebenso bei der Entstehung der japanischen Nation unter den Ritsuryō-Codes. Ja, ich bin Teil einer langen Ahnenkette, die zurück in die Ära der Götter reicht!

Ich verstehe. Nun, wir sind am Ende der heutigen Sitzung angelangt. Vielen Dank für Ihre Zeit.

Tojo Hideki : Sie sind herzlich willkommen.

Ryuho Okawa: (zu Hideki Tojo) Vielen Dank.

Was heißt es, ein Soldat zu sein?

Ryuho Okawa: Obwohl Hideki Tojo immer noch in der Hölle schmachten muss, ist er von Natur aus kein schlechter Mensch. Sein einziges Verbrechen war, für sein Land zu kämpfen und zu verlieren.

In der Schlacht zwischen Scipio und Hannibal, war es Scipio, der am Ende gewann. Sein Sieg kam nur zustande, weil er Hannibals Taktik übernahm. Scipio sagte offen, dass „Hannibal mein Lehrer war.“

In der Schlacht zwischen dem großen Rom und dem kleinen Karthago konnte es nur einen Sieger geben. Doch Scipio empfand ein großes Gefühl der Wertschätzung für Hannibal, der gegen Rom kämpfte und ihm dreimal großen Schaden zugefügt hat, aber letztlich doch verlor. Am Ende der Kämpfe sollte sich jeder siegreiche Soldat so gegenüber seinem Feind verhalten.

Zeigten die Amerikaner mit ihren Brandbomben, Atomschlägen und wahllosen Angriffen auf Frachtschiffe nicht Feigheit? Natürlich war es klug, einen direkten Angriff auf die mutige japanische Armee und so große Verluste zu vermeiden. Tojo verachtet sie allerdings deswegen.

Während Japans Sengoku-Ära war er Daimyo, so scheint es. Davor war er General während der Genpei Ära und davor war er an der Schöpfung der japanischen Nation unter den Ritsuryō Codes beteiligt. Er existiert als Teil einer langen Genealogie, die bis zurück in die Ära der Götter reicht. Ich glaube, die heutigen Aufzeichnungen haben sich als sehr fruchtbar erwiesen. Wir können diese komplexen Fragen nicht allein durch den Blick darauf lösen, ob jemand in den Himmel oder die Hölle gekommen ist.

Ja, das Interview hat mir wirklich etwas gegeben.

Ryuho Okawa : Wir können sicherlich nicht alle Dinge dadurch regeln.

Diejenigen, die im Kampf starben, werden nur Trost finden, wenn der Kaiser Gedenkfeiern durchführt

Ryuho Okawa : Was wir heute gehört haben, zeigt die Notwendigkeit stärkere Gedenkfeiern abzuhalten. Nur so lassen sich die Geister der Toten trösten.

Der Kaiserhof ist eine religiöse Einheit. Es ist Aufgabe der kaiserlichen Familie, Gedenkfeiern für die Toten durchzuführen. Hideki Tojo meint: „Es ist die Pflicht des Kaisers, die ordnungsgemäßen Gedenkfeiern in offizieller Funktion durchzuführen. Diese Männer kämpften für den Kaiser, und wenn der Kaiser diese Zeremonien nicht selbst durchführt, werden die Geister der Gefallenen nie Ruhe finden. Deshalb ist es falsch, dass der Premierminister, Minister oder andere Menschen, die unter dem Kaiser stehen, zum Yasukuni-Schrein gehen. Das muss der Kaiser selbst tun.“

Ich verstehe.

Ryuho Okawa: Weil Tojo weiß, dass das Kaiserhaus in der Substanz religiös ist, empfindet er die gegenwärtige Situation merkwürdig. Heute führt der Kaiser Zeremonien im Geheimen als private Handlungen durch, bei denen niemand zuschaut. Er findet das feige und meint, dass der Kaiser „mit mehr Würde handeln sollte.“

Ich denke, das war heute sehr informativ, nicht wahr?

Ja. Vielen Dank.

Ryuho Okawa : Vielen Dank für Ihre Zeit.