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„Meister Ryuho Okawa : ein politischer Revolutionär“ (Teil 4)

Meister Ryuho Okawa hat im Jahr 2009 „Die Partei zur Verwirklichung des Glücks“ gegründet. Er schuf diese Organisation mit dem Ziel, eine Revolution für die Realisierung des Glücks auf den Weg zu bringen. Viele Menschen sind nicht in der Lage, die wahre Bedeutung des politischen Arms von Japans größter Religion zu verstehen. Ihnen mangelt es an Verständnis für die politische Philosophie des Meisters.

Worum geht es also bei „Revolution für die Realisierung des Glücks“? Welche Ideen stecken dahinter? Was passiert in Japan und weltweit, wenn die „Revolution“ erfolgreich verläuft und sich die Ziele der Partei universell umsetzen lassen?

Meister Ryuho Okawa hat diese Fragen in seinen Büchern und bei seinen öffentlichen Auftritten umfassend beantwortet. In einer fünfteiligen Einführung bringen wir entsprechende Auszüge aus seinen Werken, in denen es um die politischen Ansichten von Meister Okawa als Parteigründer und politischen Revolutionärs geht.

Ryuho Okawa: Die Vereinten Nationen (UN) müssen reformiert werden. Die UN orientieren sich bis heute nur an den Interessen der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs. Sie versuchen, deren dominierende Position zu verewigen. Wenn Happy Science weiter wächst und an Gewicht gewinnt, stehen die Reformen unweigerlich an. Das muss in naher Zukunft geschehen.

Japan zahlt seit Jahren die höchsten oder zweithöchsten UN-Mitgliedsbeiträge. Wir haben aber kein Recht auf einen permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat und dürfen unserer Meinung nicht Ausdruck verleihen. Das würde für immer so weitergehen, wenn es nach Staaten wie China, Nord- oder Südkorea geht. Dabei ist es für Japan an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen.

Die EU kann nur gedeihen, wenn Deutschland wieder stark wird

Ryuho Okawa: Auch Deutschland muss seine Stellung in der Welt neu finden. Die Dinge in Europa laufen nicht gut, weil Deutschland, ebenso wie Japan, kein Selbstvertrauen hat.

Richtig.

Ryuho Okawa: Deutschland muss sich bis heute dauernd für seine Nazi-Vergangenheit rechtfertigen. Ständig wird den Deutschen vorgehalten, dass sie die Bösen sind. So haben sie jedes Selbstvertrauen verloren. Das schwächt die Europäische Union (EU), deren Zentrum Deutschland ist.

Richtig.

Ryuho Okawa: Wenn Deutschland nicht stärker wird und mehr Gestaltungsmöglichkeiten bekommt, kann die EU nicht gedeihen. Die anderen Länder sollten ihre Sicht auf Deutschland ändern. Sie sollten den Deutschen gestatten, die Zeit der Schuld hinter sich zu lassen. Was Hitler als Einzelperson tat, rechtfertigt nicht die jahrtausendelange Sühne eines ganzen Volkes.

Manchmal zeigen sich Menschen wie Hitler auf der Weltbühne. Unter seiner Führung erstarkte Deutschland. Das ist eine Tatsache. Deutschland war nach dem Ersten Weltkrieg in einem schrecklichen Zustand. Hitler verhalf dem Land wie ein Zauberer in einer unglaublichen Geschwindigkeit wieder auf die Beine. So gesehen war er ein Held, der für sein Land etwas Gutes getan hat.

Die Probleme begannen, als Hitler mit dem Erobern anderer Länder anfing. So lange es nur darum ging, Deutschland den Zugriff auf Kohlevorhaben zu sichern, war es noch nachvollziehbar. Mit den Angriffen auf die Sowjetunion und Großbritannien ging Hitler jedoch eindeutig zu weit.

Hitler entwickelte sich zu einem Diktator. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass er anfangs demokratisch gewählt worden ist. Anfangs standen 90 Prozent der Deutschen hinter ihm. Natürlich ist er am Ende gescheitert.

Japan und Deutschland sollten ständige Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen sein

Ryuho Okawa: Wie dem auch sei, genau wie Japan, sollte Deutschland seinen Stolz zurückerlangen und als geachtetes Mitglied des UN-Sicherheitsrats eine gebührende Rolle einnehmen.

Ja.

Ryuho Okawa: Wenn die EU Deutschland nicht mehr Gestaltungsmöglichkeiten einräumt, kann die Organisation als Ganzes nicht gedeihen. Alle hacken auf Deutschland herum, nehmen aber gerne sein Geld. So geht das nicht weiter.

Deutschland verteilt Milliardenbeträge, um die europäische Schuldenkrise abzuwenden.

Ryuho Okawa: Genau. Die anderen Europäer nehmen Geld von Deutschland, ohne dem Land die ihm gebührende Position zuzugestehen. Sie halten es für selbstverständlich, dass Deutschland immer alle Rechnungen bezahlt.

Wenn sie zumindest den Ratschlägen der Deutschen folgen würden, wäre das kein Problem, oder? Den anderen Europäern geht es aber nur ums Geld. Das ist keine gute Situation.

Sie verhalten sich wie jene Menschen, die sagen, wenn die ein Prozent Reichen eines Landes ihr Vermögen verteilen würden, dann hätten die anderen 99 Prozent genug, um zu leben. Die EU hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer mehr arme Staaten aufgenommen. Sie traten bei, weil sie auf die deutschen Finanzhilfen schielten.

Deutschland muss das Recht erhalten, diese Länder anzuleiten. Es muss ihnen zeigen, wie sie Wirtschaftswachstum erreichen und wirtschaftlich stark werden können. So, wie es jetzt läuft, ist es unfair. Nur auf diese Weise kann die EU gerettet werden.

Heute lässt die Macht der USA, alle zu beschützen, nach. Gerade in dieser Zeit ist ein starkes Deutschland notwendig. Sowohl Deutschland als auch Japan sollten ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates werden. Das muss wirklich gesagt werden.