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Was denkst Du, wenn Dich ein Herzinfarkt plötzlich aus dem Leben reißt? Sind Deine Gedanken bei Deiner Familie? Beschäftigt Dich, was aus Deinen Angehörigen wird? Oder glaubst Du, dass mit dem Tod alles vorbei ist? Das Gehirn hört auf zu funktionieren. Damit endet alles Fühlen und Denken. Der spirituelle und religiöse Führer von Happy Science, Meister Ryuho Okawa, weiß, was wir im Moment des Todes erleben. Der folgende Abschnitt ist ein Auszug aus dem Buch „Die Wahrheit über die spirituelle Welt“.

Meister Okawa sagt uns:

Die Mehrheit der Menschen kann diese Welt nach dem Tod nicht direkt verlassen. Diejenigen, die gegangen sind, hören ihre Angehörigen vom Tod sprechen. Sie verstehen die Worte, können sie aber nicht nachvollziehen. Die Gegangenen denken dann: „Ich lebe doch! Warum sagen sie das? Das ist ja unerhört!“

Üblicherweise öffnet der Arzt Deine Augenlieder und leuchtet mit einem Lichtstrahl hinein. Du sagst zum Arzt: „Das blendet! Hören Sie auf damit!“ Der Arzt erklärt: „Die Pupillen reagieren nicht mehr. Sie sind erstarrt.“ Er prüft Dein Herz und stellt fest: „Das Herz hat aufgehört zu schlagen.“ Du reagierst erschrocken. Das kann nicht sein. Du spürst das Schlagen Deines Herzens. Der Grund dafür ist, dass das Herz im spirituellen Körper weiter arbeitet. Der Gegangene versteht die Welt nicht mehr: „Warum sagt der Arzt solche Sachen? Er ist völlig unfähig.“ Der Arzt macht unterdessen weiter: „Ich kann keine Gehirnaktivität mehr feststellen.“ Du bist ziemlich durcheinander. Du hast das Gefühl, du lebst, aber in Wahrheit bist du tot.

Dann kommt die Zeit Deines letzten Weges. Neben dem Sarg steht ein Bilderrahmen mit deinem Foto. Du denkst weiterhin, „Nein, das kann nicht sein. Ich will das nicht. Ich lebe!“ Die Zeit der Akzeptanz kommt erst, wenn die Seele den Weg des Todes in die „reale Welt“ gegangen ist, in die „wahre Welt“, in ein neues Erwachen ohne Angst und Zweifel.

Warum fällt es vielen Menschen schwer, den eigenen Tod zu akzeptieren? Der Grund ist die Panik, die das Sterben bei ihnen auslöst. Sie klammern sich an diese Welt, wandern im Haus und ihrer Stadt umher. Sie werden zu unerlösten Geistern. Das ist kein gutes Ende. Wenn sich also Deine Angehörigen so benehmen, als seiest du gestorben, dann geh zum Schrank, in dem zu Deine Wertsachen aufbewahrst. Wenn Deine Hand durch die Tür hindurchgleitet, kannst Du Dir sicher sein, dass Du ein Geist geworden bist. Du solltest dann die Tatsache Deines Todes akzeptieren.

Die folgende Passage ist ein Ausschnitt aus „Die Gesetze des Lebens“

Meister Okawa sagt uns:

Geburt und Tod sind mit dem An- und Ausziehen vergleichbar. Die Seele entledigt sich mit dem Tod ihrer Kleider, des Körpers. Du ziehst Dir einen Anzug an, wenn Du zur Arbeit gehst. Kommst Du abends zurück nach Hause, ziehst Du ihn wieder aus. Du suchst Dir bequemere Sachen, um Dich entspannen zu können. Den Anzug anzubehalten, wäre unpraktisch.

Während des nächtlichen Schlafs kehrt Deine Kraft zurück. Morgens beim Aufwachen denkst du: „Ah, ein neuer Tag hat begonnen. Ich werde frühstücken und das Haus verlassen.“ Dann ziehst du deinen Anzug wieder an und gehst wieder zur Arbeit. Das entspricht im Kreislauf von Leben und Tod der Wiedergeburt.

Dein Zuhause lässt sich mit der realen, der anderen Welt gleichsetzen. Sie ist für die Seele das wahre Zuhause. Sterben heißt, dort einzutreten.

Der Mensch ist von seinem Wesen her ein Spirit, ein Geist. Gott belehrt seine geliebten Seelen in der materiellen Welt. Dort erlangen sie Bildung. Dort machen sie Erfahrungen.

Nach diesem Leben, wenn Du Gottes Lektion für diesen Abschnitt vermittelt bekommen hast, kehrst Du in die Welt des Geistes zurück. Nach dem Tod kommt ein Geistwesen zu Dir und lässt Dich wissen: „Die andere Welt erwartet Deine Rückkehr.“ Deine Seele wird verstehen, was der Geistführer sagt und ihm folgen. Der Tod ist keine Tragödie. Das Ende des Lebens, das wir kennen, ist nur eine weitere Stufe des ewigen Lebens. Es ist der Startpunkt für ein neues Leben. Dieses Wissen schenkt Frieden. Es hilft Dir Deinen Weg zu zelebrieren.