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Gleichheit der Rassen

Während der Großen Ostasienkonferenz 1943 schüttelte Hideki Tojo den Repräsentanten aller anwesenden Nationen die Hände.

Deutschland hat der Mord erschüttert, den die Nationalsozialisten zur Zeit des Dritten Reichs an mehr als sechs Millionen Juden verübten.

Viele westliche Nationen haben den Juden den Schutz verweigert oder den Nazis sogar aktiv bei der Verfolgung geholfen. So verweigerte zum Beispiel der Küstenschutz der USA einem Boot mit 930 jüdischen Flüchtlingen an Bord die Landung und schickte es zurück. Viele Passagiere endeten in einem Konzentrationslager. Großbritannien begrenzte die Anzahl der Juden, die ins damals britisch kontrollierte Palästina ausreisen konnten.

Japan dagegen, dass sich zur „Rassengleichheit“ bekannte, unternahm Schritte zum Schutz der Juden. Das bestätigte der Tokyoer Rabbiner in einem Interview. Der Befehlshaber der Marine, Koreshige Inuzuka, erlaubte 30.000 geflohenen Juden den Aufenthalt in Shanghai. Der japanische Diplomat Chiune Sugihara stellte Juden in Litauen 6.000 Visa aus. Das geschah in Übereinstimmung mit der offiziellen Politik Japans. Zwar ordnete das Außenministerium an, dass Chiune Sugihara nicht so viele Visa ausstellen sollte. Diese Anordnung erfolgte jedoch nur aus verwaltungstechnischen Gründen.

Japan war das erste Land, das sich für die Abschaffung der Rassendiskriminierung aussprach.

Japan war die erste Nation weltweit, die sich auf einer internationalen Konferenz für die Gleichheit der Rassen einsetzte. Dies geschah nach dem Ersten Weltkrieg während der Pariser Friedenskonferenz in Versailles 1919. Der japanische Botschafter, Nobuaki Makino, machte sich für eine Klausel stark, mit der sich die Staaten zur Gleichheit der Rassen bekennen. Er argumentierte, dass „rassische und religiöse Zerrissenheit die Quelle von Konflikten und Kriegen“ sei. Während der Abstimmung erhielt es elf von 16 Stimmen.

Der Vorsitzende, der amerikanische Präsident Wilson, lehnte den Antrag ab. Die Ratifizierung einer solchen Klausel müsse einstimmig erfolgen. Das war nicht der Fall. Für den Westen, der farbige Menschen unterdrückte und ausbeutete, war die Idee der Rassengleichheit unbequem und unrealistisch.

Japan ist das Licht der Hoffnung in der Welt“

Während der Großen Ostasienkonferenz 1943 in Tokyo hat sich Japan mit den asiatischen Ländern zur Lösung des damals drängendsten Problems zusammengeschlossen, der Befreiung Asiens von der Herrschaft des weißen Mannes. So berief Japan die erste Konferenz farbiger Menschen ein.

Viele Repräsentanten der sieben teilnehmenden Nationen waren Führer, die mit japanischer Unterstützung für die Erlangung der Unabhängigkeit von westlicher Kolonialherrschaft ihrer Länder gekämpft hatten. Zu ihnen gehörten Indiens Chandra Bose oder Burmas Ba Maw.

Während der Konferenz wurden viele leidenschaftliche Rede gehalten. Der Vorsitzende, Hideki Tojo, erklärte, dass der große Ostasienkrieg ein rechtschaffender Kreuzzug sei. Chandra Bose lobte Japan als „das Licht der Hoffnung in der Welt“.

Tojo wiederholte mehrfach, dass die asiatischen Länder von jetzt an die Unabhängigkeit untereinander respektieren sollten. Tojo: „Wir unterscheiden uns grundsätzlich von der alten Ordnung, wo andere ethnische Gruppen und Nationen dem eigenen Vorteil geopfert werden“.

Das belegt, dass Japan früher als andere Nationen Respekts vor den verschiedenen ethnischen Gruppen zeigte. Tatsächlich trug Japan entscheidend dazu bei, dass sich die asiatischen Länder nach dem Krieg befreien konnten. Nelson Mandela, der südafrikanische Präsident, Reformer und „Vater der Rassengleichheit“, sagte: „Ich war inspiriert durch Japans Rolle im Großen Ostasiatischen Krieg. Ich wollte nach Japan gehen, um den Kaiser zu treffen.“

Die „universale Bruderschaft“, für die Japan einstand, ist mit dem Ideal der Rassengleichheit identisch. Für dieses Ideal kämpften und starben die jungen Soldaten der japanischen Armee.