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Als der russische Präsident Wladimir Putin den Befehl zur Besetzung und anschließenden Annexion der Halbinsel Krim gab, verglichen ihn Kommentatoren im Westen mit Adolf Hitler.

Japans Premierminister Shinzo Abe wird manchmal von der Opposition als Hitler bezeichnet, weil er sich bemüht, den Kriegsverzichtsartikel 9 zu ändern, um die Abwehrkräfte Japans zu stärken. Ebenfalls so bezeichnet werden Chinas Präsident Xi Jinping, der auf militärische Expansion setzt und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un, der die Nachbarstaaten mit Atomwaffen einschüchtern will.

Viele andere Staatsführer werden ebenfalls als „neue Hitler“ bezeichnet, um sie zu diskreditieren. Wo passt der Begriff und wo nicht?

Meister Ryuho Okawa, der Gründer und Vorsitzende von Happy Science, hat die Geistführer zahlreicher Spitzenpolitiker herbeigerufen, um deren wahre Gedanken zu erfahren. Diesmal nahm er Kontakt zum Geist des deutschen Philosophen Martin Heidegger auf, dem eine Zusammenarbeit mit dem Nazi-Regime nachgesagt wird. Meister Okawa sprach mit Heidegger über Totalitarismus und Hitlerpersönlichkeiten. Heideggers Geist sprach offen über seine Beziehung zu den Nazis, was er zu Lebzeiten nicht getan hat. Dabei drückte er sich verständlich aus, was bei Philosophen nicht selbstverständlich ist.

Welche Ziele verfolgte Heidegger, als er sich mit den Nazis einließ?

Heideggers Einfluss auf die Nazis ist immens. Mit seiner Philosophie beeinflusste er aber auch den Existentialismus, den Konstruktivismus, den Postmodernismus sowie die Hermeneutik. Anregungen gab er mit seinen Werken unter anderem auch Theologen, Kunsttheoretikern und Psychiatern.

Der Denker inspirierte mit seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ Denker und Künstler wie Jean-Paul Sartre, Michel Foucault, Derrida, Deleuze, Levinas, Rorty, Hanna Arendt, Marcuse, Gadamer, Black oder Blanchot, um nur einige zu nennen. Selbst Gegner räumen ein, dass er „der größte Philosoph des 20. Jahrhunderts“ gewesen ist.

Heidegger hat als Experte auf dem Gebiet der Philosophie-Geschichte alle Denker seit Sokrates im Blick und diskutierte ihre Gedanken kritisch. Er forderte seine Schüler auf, die Frage zu stellen: „Was ist das?“ Die Frage nach der Bedeutung oder der Existenzberechtigung von Dingen hielt er dagegen für überflüssig. Heidegger baute eine eigene Ontologie (Lehre vom Sein) auf. Seine Bücher, die in einem einzigartigen Schreibstil verfasst sind, sicherten ihm große Aufmerksamkeit.

Die Kritik an Heidegger zielt nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit des Philosoophen mit dem Nazi-Regime. Heidegger war 1933, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, Präsident der Universität Freiburg. Kurz darauf trat er den NSDAP bei. In vielen Vorträgen in und außerhalb der Hochschule huldigte er den neuen Machthabern. Heidegger reformierte die Universität nach den Plänen der Nazis. Das verursachte ein solches Durcheinander, dass der Philosoph am Ende als Präsident zurücktreten musste.

Nach dem Untergang des Dritten Reichs äußerte Heidegger kaum ein Wort des Bedauerns über den Massenmord an den Juden. Es ist viel über die Gedanken des Philosophen spekuliert worden. Im Gespräch mit Meister Okawa gibt Heideggers Geist nun erstmals selbst Auskunft.

Der Geist sprach zunächst über die verletzten Gefühle der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. Sie waren von den Siegermächten hart behandelt worden. Der Geist sagte: „Auch ich war frustriert und wollte die Nazis beim Wiederaufbau von Deutschland unterstützen.“ Heidegger zitierte den Philosophen Fichte, mit dem er sich wesensverwandt fühlt.

Heidegger sympathisierte auch dann noch mit den Nazis, als deren gewalttätige und rassistische Natur bereits offenkundig war. Er vermochte es nicht, die üblen Absichten des Nationalsozialismus zu erkennen. Dazu sagte der Geist des Philosophen: „Diese Kritik muss ich akzeptieren.“

Der Geist bekannte, dass er wenig über Hitler wusste. Auch hatte er den Einfluss des germanischen Heidentums auf den Reichskanzler unterschätzt. Nach dem Krieg fand Heidegger keinen Anschluss mehr an die neuen Entwicklungen und war entsprechend frustriert.

Die Hitlerpersönlichkeit

Im Gespräch ging es zudem um die Charakteristika totalitärer Bewegungen und den Typus eines Hitler-Diktators. Der Geist gab Einschätzungen zu politischen Führern der Gegenwart. Dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, einer „unkultivierten Person“, fehle das Wissen, um 1,3 Milliarden Menschen zu führen.

Der Geist lobte Putin für seine Versuche, die Sowjetunion wiederherzustellen. Die Invasion auf der Krim sei notwendig gewesen, weil die Ukrainer andernfalls die dort lebenden Russen abgeschlachtet hätten.

Keine guten Noten gab es für Japans Premierminister Abe. Der Politiker glaube, dass er die Vision von Happy Science umsetze. Tatsächlich tue er das aber nicht. Ihm fehle die globale Perspektive. Während Meister Okawa versuche, Japans Wachstum mit dem Wohlstand der ganzen Welt zu verbinden, sei die Perspektive von Premierminister Abe durch dessen nationale Sichtweise beschränkt.

Die Einschätzung von Heideggers Geist hinsichtlich der Herren Putin und Xi Jinping deckt sich mit den Meinungen anderer hoher Geistwesen, die kürzlich im Gespräch mit Meister Okawa spirituelle Botschaften gaben. Hinsichtlich von Abe kritisierten diese Wesen dessen mangelnde Durchsetzungsstärke. Er rede viel von nationaler Stärke, handele aber nicht entsprechend.

Heideggers Geist sieht in Chinas Führern die „Hitler von heute“ und empfiehlt ein Bündnis zwischen Japan und Russland.

Heidegger über die Größe von Happy Science

Auf die Frage nach dem „Zweck der Philosophie“ antwortete Heidegger: „Der Zweck der Philosophie ist es, den Schleier zu heben, hinter dem sich die Wahrheit verbirgt.“ Wenn Journalisten auf der Basis einer solcher Philosophie handelten, würde es in der Welt gerechter zugehen.

Bereits zu Lebzeiten hatte Heidegger die Bedeutung der Wahrheit für eine gesundes Sein betont. Das Sein eines Menschen sei der vorbereitende Schritt zur Ontologie, zum Nachdenken über die Natur der Existenz.

Heidegger, der schwere Fachbegriffe wie „Dasein“, „existenzielles Verständnis“, „Projektion“, „Formung“, „in der Welt sein“ oder „Transzendenz“ verwendet, ist für normale Menschen kaum zu verstehen. Der Geist fand in seiner spirituellen Botschaft jedoch einfache Worte.

Heidegger: „Menschen sind in diese Welt geworfen. Sie haben aber die Fähigkeit, ihre Zukunft selbst zu gestalten.“ Der Geist betonte die Einzigartigkeit der Ideen von Happy Science und sagte: „Meister Okawa lehrt, dass die Menschen ihre Zukunft selbst bestimmen können, wenn sie lernen, ihren eigenen Geist zu kontrollieren und über das eigene innere Königreich zu regieren. So entziehen sie sich dem Strom des Schicksals. Meister Okawa hat meine Philosophie transzendiert.“

Happy Science lehrt außerdem, dass sich menschliche Wesen wieder und wieder auf der Erde inkarnieren, um ein Seelentraining zu absolvieren. Mit dem Tod kehren die Seelen in das spirituelle Reich zurück. Wenn sie sich durch ein spirituelles Wachstum verfeinern haben, erreichen sie eine höhere Ebene der wahren Welt.

Die Lehre von Happy Science unterscheidet sich dabei vom oberflächlichen positiven Denken. Es reicht nicht, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Ein Mensch muss den Mechanismus von Schicksal und Umfeld verstehen. Dabei ist Heideggers Analyse hilfreich.

Was das Wirken von Happy Science auf die Politik anbelangt, machte sich der Geist von Heidegger große Hoffnungen. Er verglich China mit der „Büchse der Pandora“. Happy Science spiele als entschlossener Gegner des Totalitarismus eine wichtige Rolle. Heidegger bedauert, dass er selbst zu Lebzeiten einem totalitären Regime diente.

Die spirituelle Botschaft behandelt außerdem die folgenden Punkte, die für Wissenschaftler und Intellektuelle von Interesse seien könnten.

• Wie hat Hitler Heideggers Philosophie benutzt?

• Was hat Heidegger zu den Juden zu sagen?

• Die Möglichkeit weltweiter Konfusion infolge von Aktionen Chinas

• Eine Botschaft an die Deutschen

• Das Problem von Frankreichs Intellektuellen

• Sind der linke und der rechte Flügel von ihrem Wesen her gleich?

• Welche Gefühle hegt Heidegger für seine Schülerin und Geliebte Hanna Arendt?

• Konkurrierten Heidegger und Meister Okawa um die gleiche Frau?

• Die schwierige Beziehung zu Augustine, seiner Seelenschwester

• Heideggers vorheriges Leben als mystischer Denker