5112_lMeister Ryuho Okawa, der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Happy Science, verkündet seit den frühen 1990er Jahren ohne Unterbrechung in zahllosen Predigten die Lehren des Dharma. Unter seiner Leitung entstanden in Japan ein Haupttempel (Sohonzan) sowie weitere Tempel (Shoja) und Niederlassungen (Shibu). 2007 reiste Meister Okawa durchs ganze Land, um Vorträge zu halten. Jedes Wochenende besuchte er lokale Zentren von Happy Science. Insgesamt hielt er mehr als 30 Vorträge in sechs Monaten. Seit 2009 hält er jährlich mehr als 100 Mal Predigten.

Woher nimmt der Meister die Kraft für ein solches Pensum? Er sagte dazu einmal in einem Vortrag:

Mich treibt ein brennendes Gefühl für meine Mission an. In den vergangenen drei Jahren habe ich in allen Teilen Japans und zum Teil auch in Übersee ohne Unterbrechung Vorträge gehalten. Die Leute fragen mich oft: „Wie halten Sie das ohne Pause durch?“ oder „Woher kommt Ihre Leidenschaft?“ Mich treibt mein Gefühl für die Mission an.

So, warum habe ich dieses Gefühl? Warum fühle ich mich verantwortlich? Der Grund liegt darin, dass ich selbst die Mission bin. Sie ist meine Existenz. Das Verkünden der Wahrheit ist das Ziel meines Lebens in dieser Inkarnation. [ …]

Wie wahr und universell die Lehren einer Religion auch sind, nach 2000 oder 3000 Jahren veralten sie. Dann erscheint ein Geistwesen aus der neunten Dimension, das noch über den Tathagatas oder Erzengeln steht. Es kommt in diese Welt, um eine neue Religion zu gründen. Wir, die Geistwesen der neunten Dimension, werden auf der Erde geboren, um eine neue Zivilisation zu errichten.

Wir leben dabei nicht länger als die anderen Menschen. In wenigen Jahren müssen wir den Samen des neuen Zeitalters aussäen. Wir legen die Grundlage für die kommenden 1000 Jahre. Für dieses Ziel setze ich mich seit 20 Jahren unablässig ein. Meine Arbeit schafft das Fundament für eine neue Zivilisation die auf der Gesetzen der Erlösung basiert.

An der Wand meines Büros steht der Slogan „Ich hänge mein Leben an den Nagel“. Er drückt aus, dass ich alles in meinem Leben der Dharmalehre unterordne. Ich verbreite die Wahrheit, als ob heute mein letzter Tag ist. Ich achte nicht auf meinen Vorteil. Mir geht es ausschließlich um die Sache.

Mit meinem Beispiel möchte ich meine Anhänger inspirieren, genauso zu handeln. Es gibt keine größere Religion auf der Erde als Happy Science. Die wichtigste Religion der Welt sollte auch die meisten Anhänger haben. So wird es sein. Es mag zehn, 20 oder 30 Jahre dauern, aber ich habe keinen Zweifel, dass Happy Science die Weltreligion Nummer eins werden wird.

Gib nie auf, bevor du der Größte geworden bist. Führe den Kampf von Generation zu Generation: Das ist meine Botschaft für dich.

Master Okawas Tour durch Japan inspiriert die Mitglieder von Happy Science, selbst aktiv zu werden und die Wahrheit zu verbreiten.

Alle Menschen werden glücklich durch eine weltweite Revolution

Meister Okawas Lehren retten nicht nur die Seelen der Menschen, sie beeinflussen auch die japanische Regierung. Er sagte Chinas militärische Expansion voraus und half den Politikern so, die Gefahren um die Sicherheit Japans zu erkennen. Um den Einfluss auf die Politik zu erhöhen, gründete Meister Okawa 2009 die Happiness-Realization-Partei (Glückrealisierungspartei). Sie hat zwar noch keine Abgeordneten im japanischen Parlament, doch ihr Einfluss auf die Politik ist groß.

Viele Grundsätze, die die Regierung Abe verfolgt, stimmen mit denen der Happiness-Realization-Partei überein. Seit 2010 führt Meister Okawa mit den Geistführern von lebenden Politikern und mit den Geistern toter Staatsmänner Interviews durch, um die Hintergründe des politischen Geschehens aufzudecken. Darüber informieren die Webseiten von Happy Science ausführlich.

Die Happiness-Realization-Partei hofft, bei den Wahlen 2016 Parlamentssitze zu gewinnen. Die Ziele der Partei gehen aber über die Gestaltung der japanischen Politik hinaus. Meister Okawa erläuterte die Zielstellung der HRP im Manifest der Partei wie folgt:

Happy Science engagiert sich vielfältig und hat zahlreiche Initiativen gestartet. Es macht konkrete Vorschläge, um die anstehenden Probleme zu lösen. Der vierfache Pfad von Liebe, Weisheit, Selbstreflektion und Fortschritt, den Happy Science lehrt, zielt darauf ab, ein Buddha-Land zu schaffen. Dieses Utopia soll auf der Erde und nicht nur im Himmel entstehen.

Die Happiness-Realization-Partei will mit ihren Initiativen dieses „Utopia auf Erden“ schaffen. [ … ] Die Partei legt ihre Ziele bewusst in einem „Manifest“ dar, um eine Gegenposition zum Kommunistischen Manifest von Karl Marx aus dem Jahr 1848 zu beziehen. Das kommunistische Manifest hat in den vergangenen 150 Jahren viel Leid über die Menschheit gebracht. Der Grund liegt darin, dass seine Grundlage der Materialismus ist.

Das Manifest der Happiness-Realization-Partei bejaht dagegen die Existenz von Buddha und Gott. Die Partei vereint Menschen, die an Buddhas Wahrheit glauben. Sie hat die Kraft, das Buddha-Land auf der Erde hervorzubringen.

Die Happiness-Realization-Partei will die Menschheit von allen politischen Bewegungen trennen, die Unglück erzeugen. Um die Wurzeln der Wahrheit tief in der Erde zu verankern, ist es notwendig, die Regierungspartei zu werden oder zumindestens eine auf Wahrheit basierende Politik zu unterstützen.

Wir wollen diese Hoffnung Wirklichkeit werden lassen.

Die Happiness-Realization-Partei will Utopia nicht nur in Japan, sondern im Rahmen einer Weltrevolution auf der ganzen Erde verwirklichen. Es lehnt dabei das marxistischen Konzept einer gewalttätigen Revolution entschieden ab. Die Partei erreicht das „größte Glück auf der höchsten Stufe“ der Menschen ausschließlich durch friedliche, gesetzestreue Aktivitäten.

Meister Okawa teilt nicht die Ansichten jener Menschen, die auf eine strikte Trennung von Staat und Religion beharren. Er betont, dass Politik und Religion das gleiche Ziel verfolgen. Beide möchten die Menschen glücklich machen. Sie ergänzen sich. Im Manifest der Happiness-Realization-Partei schreibt er:

Die Gründung einer politischen Partei ist ein Aspekt der Bewegung von Happy Science, die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Religion kann nicht alle Probleme lösen. Der Film „Slumdog Millionaire“ (Elendsviertelmillionäre) zeigt zum Beispiel das Leid in einem indischen Slum. Um die Menschen aus ihrer Armut zu befreien, sind Maßnahmen von Politik und Ökonomie gefragt.

In der Praxis lassen sich Politik und Religion nicht trennen. Ihre Arbeitsfelder überlappen sind. Wenn die Politik versagt, müssen Menschen wie Mutter Teresa den Armen in unermüdlicher Arbeiten Erleichterung verschaffen. Politik und Religion können nicht vollständig getrennt betrachtet werden, sondern sind aufeinander abzustimmen.

Während es der Religion um die Seele der Menschen geht, mindern politische Reformen das materielle Leid der Menschen. Meister Okawa nutzt alle zur Verfügung stehenden Mittel, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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