Wie wird China sein, nachdem nach Xi Jinping Präsident geworden ist?

Xi Jinping muss politische Reformen einleiten und Pionier einer wirtschaftlichen Liberalisierung sein!

Politikwissenschaftler prognostizieren, dass Xi Jinping bei Weiterführung des bisherigen Kurses große Herausforderungen bevorstehen. Da Chinas Wirtschaft sich verlangsamt, droht die Arbeitslosigkeit unerträgliche Werte zu erreichen. Der Abstand zwischen arm und reich vergrößert sich weiter. Die Wut über die Korruption im öffentlichen Dienst breitet sich aus. Berichte der New York Times über den Reichtum der Familie von Ministerpräsident Wen Jiabao zeigen die Gier der Regierungsvertreter.

Statt diese Fragen anzugehen, lässt China jedoch antijapanische Demonstrationen und Unruhen zu. So bietet es den frustrierten Menschen ein Ventil, um die Wut an einem Sündenbock abzureagieren. Wird Xi weiterhin auf militärische Stärke und eine expansive Politik setzen und die Forderungen des Volks ignorieren? Oder gibt es eine Chance, dass er Chinas Kurs zum Besseren ändert?

Die Zeitschrift The Liberty schlägt ein alternatives Szenario für das Wohlbefinden und die Befreiung von 1,3 Milliarden Chinesen vor.

Simulation

Nach diesem Szenario wird China im Jahr 2020 ein demokratisches Mehrparteiensystem auf Grundlage einer entsprechenden Verfassung sein. Die Kommunistische Partei regiert das Land nicht mehr. Stattdessen herrschen ein fairer wirtschaftlicher Wettbewerb und Rechtsstaatlichkeit.

Ausländische Unternehmen investieren mit verringertem Länderrisiko in einem Land, dessen 1,4 Milliarden Einwohner einen riesigen Markt bieten. China macht sich das Wissen der entwickelten Nationen zunutze, nicht nur in der verarbeitenden Industrie, sondern auch bei der Lösung von Problemen, die mit der Urbanisierung einhergehen, wie den chronischen Staus und Zugverspätungen, der Wasserversorgung, Kanalisation und Müllabfuhr.

Es kommt zu einer „Transport-Revolution“. Ein Hochgeschwindigkeitszug, der auf japanischer Technologie basiert, verknüpft Japan mit der koreanischen Halbinsel durch einen Tunnel und führt dann weiter über Peking, Dhaka in Bangladesch, Neu-Delhi in Indien, Teheran im Iran, Istanbul in der Türkei, Berlin in Deutschland bis nach Paris in Frankreich. Die südkontinentale Eisenbahn-Linie ist mit der Sibirischen Eisenbahn verflochten, die den Norden durchzieht. Zusammen bilden sie eine große Schleife.

Die Idee einer eurasischen Kontinentalverbindung wurde zuerst in Japan unter dem Arbeitstitel „Große Ostasieneisenbahn“ entwickelt. Doch kamen 1949 in China die Kommunisten an die Macht und der Plan ruhte 80 Jahre lang in der Schublade.

Darüber hinaus wird es 2020 neue Schiffsrouten zwischen China und Japan geben. Unternehmer schaffen in den unterschiedlichsten Branchen Jobs für die fast zwei Milliarden Menschen in Ostasien. Dazu trägt der intensive Austausch von Menschen, Gegenständen, Geld und Informationen bei. Das bringt die gesamte Weltwirtschaft voran.

Die Chinesen sind von Natur aus geschäftstüchtig

Die wohlhabenden chinesischen Auswanderer, aber auch das Beispiel von Hongkong und Taiwan zeigen, dass die Chinesen ein geschäftstüchtiges Volk sind.

Zum Beispiel wanderte Li Ka-Shing, der chinesische Vorsitzende der Cheung Kong Holdings und Asiens reichste Person (20 Milliarden Euro Vermögen), im Alter von zwölf Jahren vom chinesischen Festland nach Hongkong aus.

Er war zuerst Fabrikarbeiter, dann Fabrikmanager, bevor er in die Immobilienbranche wechselte. Zur Zeit der Kulturrevolution in den 1960er Jahren, als die Immobilienpreise sanken, schlug Li Ka-Shing zu und wurde so zum größten privaten Eigentümer in Hongkong.

Chiang Kai-Shek, der nach seiner Niederlage im Kampf gegen die Kommunisten nach Taiwan ging, machte sich im Bereich der Wirtschaftspolitik einen guten Namen. Er verkaufte billig Land an die Bauern, um Agrarreformen voranzubringen. Mittels staatlicher Unternehmensbeteiligungen erwarb er Land von den Großgrundbesitzern. So wandelte er Grundbesitz in Industriekapital um.

Durch die Ausgabe von neuen taiwanischen Dollarnoten stabilisierte Chiang Kai-Shek die inflationäre Wirtschaft in einer turbulenten Zeit und führte die Wirtschaft zur Erholung. Wenn das chinesische Festland der Nachkriegszeit, von den Kuomintang regiert worden wäre, hätte die eurasische kontinentale Eisenbahnverbindung ordnungsgemäß realisiert werden können.

Ich möchte Frieden in der Welt schaffen, ohne eine einzige Kugel zu verschießen

Die entscheidende Tatsache in diesem Zusammenhang besteht darin, dass Chiang Kai-Shek und Kuomintang-Gründer Sun Yat-Sen beide Christen waren. Sie unterschieden sich deutlich vom Atheisten und Marxisten Mao Zedong.

Heute unterdrückt die Kommunistische Partei Chinas die Meinungs- und Pressefreiheit, um ihre Diktatur aufrecht zuerhalten. Allerdings ist ein solches politisches System inakzeptabel, das die Wurzel der Freiheit eines jeden Menschen, z. B. innere Freiheit und die Religionsfreiheit, nicht respektiert.

In einer Predigt mit dem Titel „Die Macht der Erleuchtung als Pionier für eine wegweisende Zukunft,“ gehalten am 25. März 2012 in die Stadt Utsunomiya, Japan, ging Ryuho Okawa, Gründer und CEO der Happy Science Group, auf Deng Xiaopings Öffnung Chinas im wirtschaftlichen Bereich ein. Nach Einschätzung von Meister Okawa würde es vollkommen genügen, wenn China den Marxismus-Leninismus abschafft und die Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freiheit des Publizierens und Achtung der grundlegenden Menschenrechte akzeptiert.

Meister Okawa: „Ich möchte mich anstrengen und Frieden in der Welt schaffen, ohne eine einzige Kugel zu verschießen.“

Wenn China eine Demokratie werden würde, hätte dies ein erstaunliches Wirtschaftswachstum zufolge. Davon würden die umliegenden Länder profitieren.

Xi Jinping, der beim nationalen Kongress im November 2012 zum obersten Führer Chinas ernannt wurde, kann die Welt ohne Blutvergießen zu Frieden und Wohlstand führen. Er sollte das erkennen und dementsprechend handeln.