– Warum wir nicht warten können –

(Frage-und-Antwort-Sitzung)

Meister Ryuho Okawa beantwortete am 9. November 2012 im Hauptsitz von Happy Science in Tokyo während einer Unterrichtsstunde die Frage eines Schülers.

Frage:

Das amerikanische Volk leidet unter einer schlechten Wirtschaftslage, die sich sogar noch verschlimmert. Was ist zu tun? Vielen Dank.

Meister Ryuho Okawas Antwort:

1. Amerika sollte eine langfristige Strategie entwickeln

Präsident Obama ist ein guter Mensch. Er ist es auf jeden Fall. Das Amt ist jedoch eine sehr große Belastung. Der Präsident wird über seine Grenzen hinaus gefordert. Er muss dem Rest der Welt Anweisungen geben. Das fällt niemandem leicht.

Wie Sie wissen, sind die Vereinten Nationen (UN) nicht sehr effektiv. Dort sind etwa 200 Länder versammelt, von denen die meisten klein und machtlos sind. Die ständigen Mitglieder im Sicherheitsrat sind die Länder, die im Zweiten Weltkrieg gegen Japan, Deutschland und Italien gekämpft haben. Die Welt hat sich inzwischen verändert, und so auch die Denkweise der Menschen über ihre (einstigen) Feinde. Heute ist die Situation anders als zur Zeit des Kalten Krieges.

China und Russland weigern sich, amerikanische Interventionen bei globalen Konflikten zu unterstützen. Die Boshaftigkeit der chinesischen Führung besteht darin, dass sie geheime Bündnisse mit Ländern wie Nordkorea, Pakistan, Iran und natürlich mit den Regierungen Syriens und Ägyptens unterhalten. China sucht die Sympathien von Südost-Asien sowie Australien und Brasilien. Diese Länder sind oder waren Freunde Japans. Jetzt gehören sie zu den nächsten Opfern Chinas.

Amerikas politische Strategie ist großartig, sie bleibt aber weit hinter der Chinas zurück. China hat eine Strategie bis 2050. Herr Obama denkt dagegen nur an die nächsten vier Jahre. Niemand kann vorhersagen, wer der nächste Präsident wird, und niemand entscheidet über etwas, was nach 2016 kommt. Das ist typisch für das amerikanische Zweiparteiensystem, wie auch für Demokratien überhaupt.

Das chinesische Einparteiensystem kann langfristige Strategien entwickeln und verfolgen.

Amerika sollte ebenfalls über eine solche Hauptstrategie verfügen, die gilt, egal ob gerade ein Republikaner oder ein Demokrat das Präsidentenamt ausübt. Wenn sich die amerikanische Strategie bei jedem Regierungswechsel um 180 Grad dreht, blockiert das die wirtschaftliche und politische Entwicklung des Landes. Das Zweiparteiensystem gibt es in den USA seit 200 Jahren, aber Amerika hat heute einen neuen Feind. Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten müssen darüber nachdenken, wie sie mit der gefährlichen, aufstrebenden Macht Chinas umgehen wollen. In welche Richtung werden sie gegen? Welche Länder unterstützen sie? Es ist sehr wichtig.

Gestern sagte Barack Obamas Schutzgeist, wie er die amerikanische Wirtschaftslage verbessern und die Arbeitslosenrate senken will. Dabei wurde deutlich, dass Obama nur kurzfristig denkt. Die Zeit nach Februar 2013 hat er schon nicht mehr im Blick.

2. Amerika und Japan müssen die Herrlichkeit Gottes suchen, indem sie ihre Stärken kombinieren

Wenn die Wirtschaft das einzige Problem für Amerika wäre, würde es Sinn machen, China als Partner zu wählen. Japan hat eine niedrige Wachstumsrate. Beim Bruttoinlandsprodukt steht es derzeit auf Platz 3, wird aber in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten auf Platz 10 oder gar auf Platz 40 fallen. Dann wird fast jeder China als Handelspartner wählen.

Allerdings ist China ein Land, das nicht an Gott glaubt. Dies ist ein springender Punkt.

Amerikas Wohlstand kommt von Gott. Gott ist der Ausgangspunkt der USA. Barack Obama sagte nach der Wahl am Ende seine Siegesrede: „Gott sei Dank. Gott segne euch.“ Das ist Amerika.

Das chinesische Volk und seine Politiker sagen nie: „Gott segne euch.“

Wir Japaner sind genau in der Mitte. Manchmal verweigern wir uns Gott und Buddha, aber Japan gilt zu recht als das größte buddhistische Land der Welt. Also muss ich die japanischen Priester des Buddhismus und andere fromme Menschen lehren, was die Wahrheit und die wahre Welt sind. Das ist meine Mission. Unter diesem Gesichtspunkt müssen Amerika und Japan die Herrlichkeit Gottes suchen, durch die Bündelung unserer Stärken.

Da wir religiöse Menschen sind, müssen wir das amerikanische Volk fragen: „Mögt ihr atheistische Länder?“ Japan wandelt sich gerade. Eine neue, große Religion, Happy Science, hat den Wunsch, die Welt zu retten. Um unseren Wunsch zu erfüllen, brauchen wir Kraft und Hilfe aus Amerika. Amerikaner, bitte schließt euch uns an!

Das Christentum ist nicht unser Feind. Das Christentum ist unsere Bruderreligion. Durch Zusammenarbeit können wir die Welt retten. Das Christentum kann vollendet werden. Jesus Christus arbeitete nur für drei Jahre. Daher konnte er seine Lehren nicht abschließen. Ich werde seine Taten vollenden. Das ist meine Mission. Ich bin der Herr der Herren.

Ich appellierte an alle amerikanischen Entscheidungsträger: Bitte führen Sie Ihr Volk aus der Sicht der Religion. Bitte unterstützen Sie religiöse Nationen. Stoppen sie das Wachstum von Ländern, die nicht an Gott glauben. Diese Länder sind gefährlich. Sie sind wie die Viren. Wenn andere Länder unter die Herrschaft der Atheisten fallen, brechen unglückliche Zeiten für die Menschheit an.

3. Präsident Obama sollte Druckers Managementtheorie studieren

Es ist beunruhigend, dass Herr Obama nicht weiß, wie man Arbeitsplätze schafft. Er weiß es nicht, weil er Sozialarbeiter und später Anwalt war. Obama kennt das Unternehmertum nicht, ein Unternehmen aufzubauen oder der Direktor, Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzende eines Unternehmens zu sein. Er hat in diesen Bereichen keine ausreichenden Kenntnisse, also braucht er einen Experten, ihm bei diesen Dingen zu helfen. Er sollte jemanden unter den vielen klugen Köpfe in Amerika wählen. Er muss auch die Wirtschaftsbücher von Peter Drucker lesen. Dort steht, wie man das Wachstum von Unternehmen fördert und mit Mitarbeitern umgeht. Vielen Dank.