Tolstoi

Tolstois spirituelle Botschaft vom 24. August 2012

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, deren Ideologie der materialistische Kommunismus war, regiert nun Präsident Wladimir Putin das Land. Er arbeitet eng mit der russisch-orthodoxen Kirche zusammen, um Russland geistig zu stärken.

Wichtige Hinweise zum Verständnis der russischen Spiritualität gibt der große russische Schriftsteller Leo N. Tolstoi (1828 – 1910) (siehe Hinweis 1). Tolstoi gründete eine religiöse Bewegung. Allerdings setzte sich kurz darauf der materialistische Marxismus in Russland durch. Es brach ein Zeitalter des Unglaubens an. Die Kommunisten verübten Massaker, denen auch zahlreiche spirituell gesinnte Menschen zum Opfer fielen.

Präsident Putin, der im März 2012 wiedergewählt wurde, könnte in den kommenden Jahren beim Schutz der Religionsfreiheit eine wichtige Rolle spielen. Der Lauf der Geschichte liegt in den Händen Russlands. Wird sich der Staat an den USA und Japan ausrichten oder wird es sich auf die Seite Chinas schlagen?

Ryuho Okawa, der Gründer und Präsident von Happy Science, befragte am 24. August 2012 im Hauptquartier von Happy Science den Geist von Tolstoi über das aktuelle Weltgeschehen (siehe Hinweis 2). Tolstoi offenbarte die Mission seines Lebens. Diese Informationen werden insbesondere die Christen verblüffen.

 

Anmerkung 1: Leo N. Tolstoi (1828 – 1910) ist einer der größten Schriftsteller und Denker Russlands. Die Eltern des Adligen starben früh. Er begann im Alter von 23 Jahren zu schreiben. Zur gleichen Zeit trat er der Armee bei. Nachdem er geheiratet hatte, lebte er auf seinem Gut. Dort setzte er seine schriftstellerische Arbeit fort. Zu seinen bekannten Werken zählen „Krieg und Frieden“, „Anna Karenina“ und „Auferstehung“. Er befasste sich auch mit moralischen und religiösen Themen. In späteren Jahren versammelten sich auf Tolstois Gut Anhänger aus dem In- und Ausland. Das sorgte in der Familie des Denkers für Spannungen. Am Ende verließ Tolstoi mit seiner jüngsten Tochter das Anwesen, um sich in der Fremde niederzulassen. Am Bahnhof starb er an einer Lungenentzündung.

Anmerkung 2: Meister Ryuho Okawa channelt spirituelle Botschaften. Aufgrund seiner hohen Erleuchtungsstufe wird er, im Unterschied zu hellsichtigen Medien, in Trance nicht von den Geistwesen vollständig kontrolliert.

Jede menschliche Seele besteht aus sechs Seelengeschwistern, wovon eines als der Schutzgeist des Menschen auf der Erde fungiert. Menschen sind mit ihrem Schutzgeist auf der innersten, unterbewussten Ebene verbunden. Sie sind ein Teil der Seelen der Menschen und reflektieren daher genau ihre Gedanken und Philosophien.

Die Botschaften, die Meister Okawa von den Geistwesen empfängt, können inhaltlich den Lehren von Happy Science widersprechen.

 

Im Folgenden finden Sie Auszüge aus dem Buch, das Tolstois spirituelle Botschaften enthält.

Meister Ryuho Okawa: Ich habe Tolstoi bislang nicht befragt. Unsere Glaubensgemeinschaft schafft jetzt jedoch langsam Standards zur religiösen Beurteilung der literarischen Welt.

Tolstoi lebte im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts. Wenn jemand zu dieser Zeit in Russland einem Engel des Lichts oder einem Erzengel ähnlich war, dann er.

Er stand, anders als Mahatma Gandhi, nicht an der Spitze einer Volksbewegung, die ein Land in die Unabhängigkeit geführt hat. Trotzdem ist es denkbar, dass Tolstoi und Gandhi auf einer Ebene stehen.

Tolstoi, der 1828 zur Welt kam, lebte in der gleichen Ära wie der japanische Intellektuelle und Revolutionär Yoshida Shoin (1830 – 1859). Im Gegensatz zu Shoin lebte Tolstoi lange genug, um den Chinesisch-Japanischen Krieg, den Russisch-Japanischen Krieg und die erste Revolution in Russland 1905 mitzuerleben. Er starb vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

 

Ein Schriftsteller, aber auch ein religiöser Führer

Okawa: Zu Tolstois berühmten Werken zählt „Krieg und Frieden“, das über den Krieg zwischen Russland und dem napoleonischen Frankreich berichtet, sowie „Anna Karenina“ und „Auferstehung.“

Das Buch „Auferstehung“, ein Meisterwerk, basiert auf einer Geschichte, die Tolstoi von einem Schriftsteller-Freund gehört hat. Der Freund erlaubte Tolstoi, die Geschichte zu verwerten.

Für Tolstoi war das Schreiben überraschend belastend. Er erkannte, dass über ihn in der Öffentlichkeit nur gute Dinge bekannt waren. In der „Auferstehung“ schrieb Tolstoi über eigene Fehler. Sein ganzes Leben war ein Tauziehen zwischen dem Heiligen und dem Irdischen. Tolstoi zeigt den Geist eines religiösen Führers.

 

Exkommunizierung durch die russisch-orthodoxe Kirche

 

Okawa: Tolstois Werke weisen eine christliche Färbung auf. Die vom Schriftsteller inspirierte „Tolstoi-Bewegung“ unterschied sich in ihren Lehren erheblich von der russisch-orthodoxen Kirche. Tolstoi wurde im Alter von 73 Jahren wegen seiner Kritik an der etablierten Religion exkommuniziert.

 

Tolstoi und Dostojewski

Okawa: Ich kann in Tolstois Kurzgeschichten das Licht der Wahrheit erkennen. Tolstoi gehört zusammen mit Fjodor Dostojewski zu den größten Autoren der russischen Literatur. Dostojewskis Werke sind schwierig. Mir ist nicht ganz klar, ob sie zur himmlischen oder höllischen Sphäre zählen. Seine Bücher sind irgendwie getrübt. Bei Tolstoi gehe ich jedoch davon aus, dass er als religiöser Geist ein ziemlich starkes Licht hat.

Einige Zeitschriften kritisieren mich, da ich spirituelle Nachrichten in Buchform herausgebe. Kommentatoren bezeichnen meine Arbeit als „spirituellen Kommerz“. Mein Motiv ist jedoch, den Menschen die Existenz der geistigen Welt zu beweisen. Ich rufe Geister, die kein anderes Medium der Welt vorzuladen vermag. Das ist zum Beispiel bei Tolstoi der Fall.

 

Tolstois Pazifismus in der heutigen Zeit

Okawa: Tolstoi war ein christlicher Pazifist. Das macht seine Kommentare zur gegenwärtigen internationalen Lage unter besonderer Berücksichtigung von Russland, China und Japan interessant. Außerdem sind seine Einstellungen zu Krieg und Frieden sowie zur Literatur spannend.

Die Napoleonischen Kriege bildeten den Hintergrund für den Roman „Krieg und Frieden“. Die Strapazen des Winters führten zum Rückzuck aller feindlichen Truppen, die in Russland (oder in die ehemalige Sowjetunion) einmarschiert sind. So war es in den Kriegen Napoleons und Hitlers. Die Mongolen versuchten zwei Mal, Japan zu erobern. Beide Male blies ein göttlicher Wind (Taifun) und verhalf Japan zum Sieg.

Heute ist die Situation anders. China hat Ende Juli 2012 offenbar seine ballistische Langstreckenrakete DF-41 getestet, die über eine Reichweite von mehr als 10.000 Kilometern verfügt. Das Land ist nun in der Lage, einen nuklearen Präventivschlag gegen die USA durchzuführen. In modernen Kriegen lassen sich Truppen nicht mehr durch die Strapazen des Winters oder durch Taifune besiegen. Wie würde in dieser Ära Tolstois Pazifismus gelingen?

 

Frieden und Gleichheit

– Herr Tolstoi, Sie kritisieren in Ihren Büchern die bestehenden Kirchen. Ich habe den Eindruck, dass Sie Wegbereiter für ein neues Denken gewesen sind.

Tolstoi: Zu meinen Lebzeiten bestand die Monarchie. Teile des Landadels gediehen, während viele Bauern ums Überleben kämpfen mussten. Über dieses Missverhältnis habe ich viel nachgedacht.

Ich selbst wurde in eine angesehene, adlige Familie geboren, aber meine Eltern starben, als ich noch jung war. Mein Leben verlief nicht glatt.

Mit der Zeit kam ich zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede von Status und wirtschaftlicher Macht eine Art Erlösung benötigen. Darin bestärkte mich, dass die Schwachen während des langen Zeitraums zwischen den napoleonischen Kriegen und dem Krimkrieg weiter verarmten.

Um die Menschen glücklich zu machen, wollte ich Frieden sowie Gleichheit herstellen. In gewisser Weise ähnelte mein Denkens der kommunistischen Ideologie. Da es mich nicht in die Politik zog, entfaltete ich meine Ideen in Romanen und Erzählungen

Die Sojwetunion wirkte von außen auf viele wie eine ideale kommunistische Gesellschaft, in der Frieden und Gleichheit herrschten. Tatsächlich jedoch schickte die Regierung Menschen mit gegenteiligen Meinungen in Arbeitslager (Gulag). Der Schriftsteller Alexander Solschenizyn hat das später in seinem Buch „Archipel Gulag“ detailliert beschrieben.

 

Unterschiede in der Interpretation der „Gleichheit“

Tolstoi: Als Menschen versuchten, das Gleichheitsideal  zu verwirklichen, kam es dabei zu einem völlig anderen Ergebnis, als wir erwartet hatten. Zunächst waren alle davon begeistert, dass die Autoritäten und Superreichen stürzten. Doch am Ende regierte eine kleine Nomenklatura (die privilegierten Führer der kommunistischen Partei). Menschen, die gegen dieses Regime protestierten, wurden ins Gulag (Arbeitslager) geschickt. Die herrschende Elite impfte den Leuten die utopische Idee der Gleichheit ein, aber ihre Untertanen waren noch immer mittellos. Diese Ideologie wirkt bis heute in China und herrscht ungebrochen in Nordkorea.

Japan und Amerika kennen eine andere Idee von Gleichheit. Jeder bekommt dort unabhängig von seiner Herkunft die Chance, aus eigener Kraft wohlhabend zu werden. Diese Unterschiede in der Interpretation von „Gleichheit“ wurden danach zu einer Weggabelung für die Ansichten der Menschen vom Staat.

 

Widersprüche der russischen Revolution

– Sie sprachen eben über Solschenizyns „Archipel Gulag“. Führten Sie ihm zufällig vom Himmel her die Hand, als er dieses Buch schrieb?

Tolstoi: Nein (lacht). Es ist aber eine Tatsache, dass die Sowjetunion nicht die utopische Gesellschaft geworden ist, die ich mir vorgestellt hatte. Im Gegenteil: Das Land wurde mit Terrormethoden regiert.

In der vorrevolutionären Zeit hatte der Zar große Macht gehabt. Der Adel war von Natur aus großzügig und tolerant.

Als man jedoch begann, im Sinne der Gleichheit eine Welt ohne Zar und Adel aufzubauen, traten die neuen Machthaber bald auf ihre Untertanen ein. Um Rivalen um die Macht auszuschalten, errichteten die Revolutionäre ein Unterdrückungsregime. Diese Entwicklung hatte ich nicht vorhergesehen.

Aus diesem Grund litten die Menschen der Sowjetunion lange Zeit. Das tut mir sehr leid.

 

Materialistische Staaten, die islamischen Länder und der nächste Weltkrieg

– Ich sehe den Pazifismus im modernen Japan kritisch. Was ist Ihre Meinung dazu?

Tolstoi: Hm… Ministerpräsident Dimitri Medwedew sagt, das Russland die vier umstrittenen Kurilen-Inseln nicht zurück geben wird. Im Gegenteil: Um sie zu sichern, entstehen dort militärische Anlagen. China und Südkorea werden diesem Beispiel folgen. Es sieht so aus, als ob sich die drei Länder verbünden werden.

Wenn Japan darauf besteht, eine pazifistische Nation zu bleiben, werden dann die USA das Land schützen? Dafür ist angesichts der angespannten amerikanischen Haushaltslage kein Geld dar.

Diese territoriale Frage erinnert mich an den Zweiten Weltkrieg … Wie heißt es? „Der Achsenmächte“ gegen die …?

– Alliierten Mächte.

Tolstoi: Die Achsenmächte gegen die Alliierten. Wenn Russland, China, Südkorea sich zusammentun, werden Pakistan, Iran und Syrien ihrem Beispiel folgen und sich mit der islamischen Welt verbinden. Wenn sich Staaten mit atheistischen und materialistischen Neigungen verbinden, was können dann die USA tun?

Im Worst-Case-Szenario rotten sich die atheistischen und die islamischen Staaten zusammen. Das kann zu einem Weltkrieg führen. Diese Länder können Hass gegenüber den liberalen Staaten schüren, die Geld  verdienen und gedeihen.

 

Eine Nachricht für Russland

– Haben Sie eine Nachricht für die Menschen in Russland?

Tolstoi: Russland braucht einen Politiker wie Boris Jelzin. Er könnte das Land zu einem gewissen Grad verwestlichen und liberalisieren. Russland würde dann wohlhabend und von der Welt akzeptiert. Eine tiefere Freundschaft mit Japan ist in so einem Fall denkbar.

Russland ist derzeit mit China verbunden, und dieses Land wendet sich gegen alle. Aber es ist Zeit für Russland, seine Denkweise zu verändern.

Zurückgabe der vier umstrittenen Inseln

Tolstoi: Die vier umstrittenen Inseln haben sich zu einem Haupthindernis für gute russisch-japanische Beziehungen entwickelt. Die Russen sollten Rückschau halten auf die Zeit am Ende des Krieges. Sie sollten den Menschen erklären, was damals passiert ist. Russland ist so ein riesiges, Japan so ein kleines Land.

Die Menschen, welche auf den vier umstrittenen Inseln geboren wurden, leben heute auf Hokkaido. Sie möchten die Gräber ihrer Vorfahren besuchen und zu ihren Geburtsorten zurückkehren.

Russland benötigt die winzigen Inseln nicht. Das russische Volk sollte sie zurückzugeben. Dann steht einer Freundschaft zwischen beiden Ländern nichts mehr im Wege. Eine enge Verbindung zwischen Japan und Russland würde dazu beitragen, Japans territoriale Probleme mit Südkorea und China zu lösen.

Sollte Russland ein Verbündeter von Japan und den USA werden, könnten Südkorea und China keinen Widerstand mehr leisten. China fürchtet sich vor einer Allianz, der Japan, die USA, Russland und Indien angehören.

Russland hat sein Versprechen, zwei der vier Inseln Japan zurückzugeben, nicht gehalten. Jetzt behauptet es, dass die vier Inseln seien russisches Territorium.

Russland ist riesig, aber seine Wirtschaft nimmt in der Welt nur den neunten Platz ein. Es sollte die Entwicklung der sibirischen Region vorantreiben. Russland sollte beginnen, Rohrleitungen für Erdgas zu verlegen und in die industrielle Fertigung zu investieren. Der wirtschaftliche Austausch mit Japan ist ebenfalls wichtig. Japan könnte Russland Technologien zur Verfügung stellen und dem Staat bei der Erzeugung von Lebensmitteln unterstützen.

Japan und Russland haben im Weltkrieg nicht wirklich gegeneinander gekämpft. Am Ende gab es ein wenig Reibereien, aber sie hatten keinen Krieg im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Russland jetzt einige Not erlitten hat, könnte es einiges dieser Verstimmungen zerstreuen. Die Russen sollte die Initiative ergreifen und Anstrengungen unternehmen, um die angespannten Beziehungen zu Japan, China und der koreanischen Halbinsel zu verbessern.

Unter der Regierung Putin gab es eine pro-japanische Stimmung in der russischen Bevölkerung, aber Japan verhielt sich gleichgültig gegenüber Russland. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die linken Kräfte in Japan populär wurden, lasen die Menschen noch Tolstoi und Dostojewski. Damals interessierten sie sich für Russland. Heute sind die Schriftsteller in Vergessenheit geraten.

China nicht die Show überlassen

Tolstoi: Genau wie Sie, denke ich, dass man China nicht die Show überlassen sollte. In der Ära des Kalten Krieges bestand die Gefahr eines Atomkriegs zwischen den USA und der Sowjetunion. Japan liegt genau in der Mitte eines neuen bedrohlichen Szenarios, eines Atomkriegs zwischen den USA und China. Die Chinesen sind wild und extrem gefährlich. Eine Verbindung von Russland und Japan könnte einen solchen Zusammenstoß verhindern.

Derzeit besteht die Gefahr, dass Russland eine Allianz mit Korea, China, Pakistan, Iran, Syrien und Ägypten bildet. Diese Allianz könnte einen Schutzschild gegen die USA aufbauen. Die Wahrscheinlichkeit für eine solche Allian steigt.

Aus diesem Grund sollte Russland sich dazu durchringen, Japan die vier umstrittenen Inseln zurückzugeben. Im Gegenzug sollte Japan bereitwillig mit Russland kooperieren und eine groß angelegte wirtschaftliche Entwicklung Sibiriens fördern.

Da Japan als Wirtschaftsnation um den zweiten oder dritten Platz kämpft, wären für Russland bessere Wirtschaftsbeziehungen zu Japan sehr hilfreich.

Außerdem will Russland Atomwaffen für rund 100 Millionen Yen (ca. 1 Million Euro) das Stück verkaufen. Weil sie etwa 10.000 Waffen verkaufen können, könnte die Russen 1 Billion Yen machen. Russlands Atomwaffen fangen bereits an, zu rosten. Die Russen müssen sich also mit dem Verkauf beeilen.

Japan sollte sich konsequent für einen breiteren Dialog mit Russland entscheiden. Der Schutzgeist von Putin hat in seiner spirituelle Botschaft gesagt: „Wenn Sie die vier Inseln zurückhaben wollen, dann stellen Sie sich hin und bieten Sie etwas an für einen Austausch!“ (Siehe „Präsident Putin und Zukunft Russlands“)

Japan sollte die wirtschaftliche Entwicklung im Austausch für die Rückgabe der Inseln anbieten.

Die vier umstrittenen Inseln gehören eindeutig zu Japan. Es gibt Menschen, die dort geboren wurden. Anders als im Falle der Trostfrauen und des Nanking-Zwischenfalls lassen sich in dieser Frage eindeutige Beweise finden.

Russland hat sich aufgrund seiner Größe noch nicht vollständig entwickelt. Es sollte der japanischen Industrie erlauben, seine Infrastruktur zu entwickeln und seinen Menschen zu helfen.

Inzwischen ist die Energieversorgung Japans größte Schwäche. Öl wird aus den Staaten am Persischen Golf importiert, aber die Seeverbindungen Japans sind durch China bedroht. Wenn Japan sein Erdgas über Rohrleitungen aus Russland bezieht, die am Meeresboden verlaufen, mindert das das Risiko.

Der Aufbau von Militär- und Tourismuseinrichtungen auf den Inseln sind nicht gut.

– Vielen Dank für Ihre wertvollen Anregungen aus russischer Sicht.

 

Jesus wurde mit der Mission, Russland zu retten, wiedergeboren

– Waren Sie in Ihren früheren Inkarnationen ein Künstler oder ein religiöser Führer?

Tolstoi: Ich war eine Inkarnation von Jesus. Meine Mission war deutlich größer, als die Menschen bisher angenommen haben. Ich sollte eine neue Religion als Rückgrat der russischen Revolution formen. Da ich meine Arbeit nicht vollenden konnte, hatte ich nach meinem Tod eine schwierige Zeit.

Tolstoi-Religion

Tolstoi: Der Tolstojanismus war beliebt und wirkte bis nach Japan. Ich wurde gegen Ende meines Lebens als Gott verehrt. Bilder von mir erschienen in Zeitungen in aller Welt. Die pazifistische Bewegung des Tolstojanismus erlosch jedoch früh und wandelte sich nicht einer neuen Religion.

Stattdessen erstarkten die atheistischen und materialistischen Kräfte des Kommunismus. Die Menschen litten 70, 80 Jahre darunter. Dann kam es zur Kraftprobe zwischen den USA und der Sowjetunion, die Russlands Leiden noch verstärkt hat.

Jetzt gibt es ein Wiederaufleben der russisch-orthodoxen Religion. Obwohl ich als eine der Bruder-Seelen von Jesus Christus geboren wurde, hat mich die russisch-orthodoxe Kirche exkommuniziert. Seien Sie, Meister Okawa, also vorsichtig. Es besteht die Möglichkeit, dass auch Sie vom Buddhismus exkommuniziert werden.

Ich bedauere es zutiefst, keine Tolstoi-Religion gegründet zu haben. Es kann jedoch sein, dass sich jemand dieser Aufgabe annimmt. Es dauerte mehr als 300 Jahre, bis das Christentum römische Staatsreligion wurde. Jesus starb um 30 n. Chr.. Die Bibel wurde um 70 bis 90 n. Chr. zusammengestellt. Der jüdische Staat existierte zu dieser Zeit nicht mehr. Das jüdische Volk lebte bereits auf der ganzen Welt verstreut.

Weder Jesus noch ich konnten die Länder retten, in denen wir lebten. Marx versuchte mit der Veröffentlichung seines Kommunistischen Manifests 1848, die Welt kommunistisch und materialistisch zu machen. Ich wollte etwas anderes schaffen. Leider habe ich es jedoch nicht geschafft.

Vielleicht habe ich zu viel Zeit mit dem Schreiben von Romanen verbracht oder mich zu sehr mit Landwirtschaft beschäftigt. Ich hatte Streit mit meiner Frau, verließ sie und starb dann. Angesichts meines Scheiterns bin ich neidisch auf den Erfolg von Ryuho Okawa. Er baute schnell eine religiöse Ordensgemeinschaft auf und schreibt ein Buch nach dem anderen.

 

Happy Science tritt die Nachfolge des Kommunismus an

Tolstoi: Gandhi und Tolstoi wurden mit einer Art Mission geboren. Gandhis Schicksal war es, Indien zur Unabhängigkeit zu verhelfen. Hätte ich eine Religion gegründet und wäre wie Gandhi ermordet worden, wäre ich noch mehr in die Geschichte der Menschheit eingegangen. Doch ich hatte Streit mit meiner Frau, verließ sie, und starb dann. Ich bedauere, dass es in einer Weise enttäuschend endete.

Tolstoi: Da ich zu Lebzeiten aus eigener Kraft keine Religion aufbauen konnte, benötigte ich damals eigentlich einen Mentor. Der Name Tolstoi war jedoch bereits zu groß. Es gab niemanden, der bereit war, mich zu lehren

Ich denke, dass Meister Okawa, in Japan geboren, in Nachfolge des Kommunismus auf die Welt kam. Nach meinem Scheitern, soll nun er versuchen, das Chaos aufzuräumen.

– Danke.

 

Gehe im Licht, solange das Licht da ist

– Der Titel dieser spirituellen Botschaft lautet „Worte, an die man sich ein ganzes Leben erinnert.“ Zum Schluss möchte ich Sie bitten, ob Sie uns etwas sagen können, was die Menschen von heute retten könnte.

Tolstoi: Ja. Mit einem Satz, „Gehe im Licht, solange das Licht da ist.“ Weil Sie jetzt im Licht leben, sollten Sie voran schreiten. Das ist Ihre Mission, die Mission der Happy-Science-Mitarbeiter, die Mission der Gläubigen von Happy Science, die Mission der Japaner und die Mission der Happy-Science-Gläubigen auf der ganzen Welt. Es ist die Aufgabe der Menschen, die Ryuho Okawas Bücher lesen und seine Predigten hören.

 

Wir werden uns an diese Worte erinnern und sie beherzigen. Vielen Dank.

Okawa: (zu Tolstoi) Ja, vielen Dank.

 

Tolstoi kann zum Auslöser für eine russische Wiederbelebung werden

Okawa: Tolstois Geheimnisse wurden unter Verschluss gehalten. Tolstoi ist eine Reinkarnation von Jesus. Tolstoi war weltweit anerkannt, während er lebte, und es kann sein, dass er mehr Arbeit geleistet hat, als Jesus es im ersten Jahrhundert n. Chr. tat.

Wenn Sie sich Dokumente von jüdischen Historikern aus der gleichen Zeit wie Jesus anschauen, wird Jesus nur in paar Zeilen beschrieben. So schreibt Josephus in seinem Buch „Altertümer der Juden“ nur sehr kurz: „Er war ein Lehrer, der Wunder vollbracht hat, und er wurde gekreuzigt und starb.“

Mit anderen Worten, die Größe von Jesus wurde sogar von den Menschen seiner Zeit nicht verstanden. Jesus wurde gekreuzigt und zusammen mit Räubern getötet. Sie dachten nicht, dass er in späteren Generationen so berühmt werden würde.

Tolstoi könnte vielleicht eine russische Wiedergeburt bewirken. Eine religiöse Revolution in Russland würde möglicherweise beginnen, wenn die russisch-orthodoxe Kirche ihre Sünde der Exkommunizierung an Tolstoi anerkennt und sich entschuldigt.

 

Reform der kommunistischen und der islamischen Welt

Okawa: Wenn vollständig anerkannt ist, dass Happy Science Jesus als führenden Geist hat, wird unsere russische Missionsarbeit Fortschritte machen.

Uns stellt sich die Aufgabe, die materialistische, kommunistische Kraft zu verwandeln, die in China oder im ehemaligen Ostblock existiert. Wir müssen Länder wie China und Nordkorea dazu bringen, Gott zu erkennen und zu umarmen.

Wir sollten dafür arbeiten, die Armut in der islamischen Welt zu beseitigen. Die Gegenden, die Öl produzieren, sind in Ordnung. Doch existiert ein Regime im Islam, das dem Kommunismus sehr ähnelt. Es breitet sich über den armen landwirtschaftlichen Gürtel der islamischen Welt aus.

Das sind die beiden globalen Aufgaben von Happy Science. Unsere Gruppe ist in der Lage, sie zu bewältigen. Ich bin seit 26 Jahren aktiv, und wenn wir irgendwo Schwung gewinnen, erlangen wir über zehn Mal mehr Energie auf der ganzen Welt als das, was wir jetzt haben. Die Verkündigung unserer Lehre in Russland sollte endlich voll in Gang kommen.

Nachdem Jesus hingerichtet worden war, machten sich seine Jünger für eine Weile dünn und hielten sich versteckt. Mehr als 300 Jahre später wechselte der römische Kaiser schließlich die Religion und erkannte das Christentum als Staatsreligion an. Das Christentum verbreitete sich innerhalb von 1000 Jahren auf der ganzen Welt. Also kann unsere Mission auch einige Zeit dauern.

 

Eine neue globale Strategie

Okawa: Ich hoffe, dass Tolstois Botschaft Russland erreicht.

Ich hoffe, dass Japan das Problem der vier umstrittenen Kurilen-Inseln und die territorialen Fragen mit Südkorea und China lösen kann. Wenn ein „Judo-Experte“ beteiligt wäre, sollte er oder sie geschickt vorgehen.

Diesmal wurde die Denkweise von Tolstoi vorgestellt. Wenn die Russen und Japaner Tolstoi erkennen, warum sollten wir das nicht feiern? Bei so vielen Anti-Putin-Protesten wäre Putin glücklich, wenn er in Japan gelobt und bewundert würde.

In jedem Fall müssen wir eine neue globale Strategie erarbeiten. Es ist normal, dass Arbeit Zeit braucht, und es ist schwer zu prognostizieren, aber ich bin Tolstoi für seine Meinung dankbar. Tolstoi wurde zu Lebzeiten geehrt. Er ging mit heiligen Menschen aus der ganzen Welt richtig um. Unsere Fraktion wird auch hart arbeiten, um das Gleiche zu tun. Wir bemühen uns jetzt noch mehr.

Nun lassen Sie uns an dieser Stelle Schluss machen.