Drei einfache Schritte zur Bekämpfung von Depressionen

Mindestens 120 Millionen der insgesamt sieben Milliarden Erdbewohner leiden unter Depressionen. Wie groß das Problem ist, lässt sich an einer Maßeinheit ablesen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt worden ist. DALYs (Disability Adjusted Life Years) erfasst Lebensjahre, die einem Menschen aufgrund eingebüßter Produktivität oder des vorzeitigen Todes verloren gegangen sind. Nach Angaben der WHO lagen Depressionen im Jahre 2000 auf Platz 4 für DALYs und werden bis 2020 voraussichtlich sogar Platz 2 erreichen. Bereits heute nehmen Depressionen bei Männern und Frauen in einem Alter zwischen 15 und 44 Platz 2 bei den Ursachen von DALYs ein.

Im November 2010 reiste Meister Ryuho Okawa von Happy Science nach Brasilien, wo er Vorträge hielt und Fragen beantwortete. Ein Zuhörer erkundigte sich, wie sich Depressionen überwinden lassen.

Meister Okawa empfahl in seiner Antwort drei Heilmethoden. Die vollständigen Ausführungen sind in Meister Okawas Buch „Erwachen zur Wahrheit“ enthalten. Der folgende Text fasst die Gedanken zusammen.

Gegen Depression kämpfen: Verwenden Sie die Kraft Ihres Geistes

Des Meisters Worte:

Der Kampf gegen Depressionen muss von der Religion angegangen werden. Die Mediziner setzen hauptsächlich auf Medikamente, um die Psyche zu stabilisieren. Sie bieten jedoch keine wirkliche Heilung.

Um Depressionen zu überwinden, müssen die Betroffenen müssen selbst Geisteskraft erzeugen. Das lässt sich auf dreifache Weise erreichen.

1. Seien Sie anderen gegenüber dankbar

Depressive Menschen sind anderen gegenüber undankbar. Sie sollten daher aufmerksam darauf achten, wann und wo Ihnen andere Menschen helfen. So viele Menschen unterstützen Sie! Das ermöglicht Ihnen bereits heute ein Leben in Hülle und Fülle. Dafür sollten Sie „Danke“ sagen.

2. Seien Sie sich bewusst, dass Sie ein Kind Gottes sind

Ich ermutige die Menschen normalerweise zur Praxis der Selbstreflexion. Sie würde depressive Menschen jedoch in noch tiefere Niedergeschlagenheit führen. Daher sollten Sie sich zunächst einmal nur klarmachen, dass Gott Sie erschaffen hat. Sie sind sein Kind. Der Herr hat Sie mit göttlichem Licht gesegnet. Wenn Sie sich diese Wahrheit klar machen, erkennen Sie, dass Sie nicht zufällig auf dieser Erde leben. Sie sind aus einem bestimmten Grund hier. Sie sind unendlich kostbar.

Die Lehren des Christentums sind großartig. Das gilt jedoch nicht für die Vorstellung von der Erbsünde, wonach jeder Mensch schuldig ist. Diese Lehre macht viele Christen depressiv. Sie sehen die Sonnenseite des Lebens nicht mehr.

Vorhein war ich hier in Brasilien auf der Autobahn unterwegs und sah viel Müll herumliegen. Dann bog das Fahrzeug in eine Straße ab, die schön sauber war. Die Frage lautet nun: Worauf achte ich? Wenn Ihre Augen ständig auf die dunkle Seite des Lebens gerichtet sind, sollten Sie nach der hellen Seite suchen.

Depressive Menschen denken oft: „Ich bin nutzlos. Ich verfüge über keine einzige gute Eigenschaft.“ Aber das kann nicht wahr sein. Fragen Sie andere! Ihren Mitmenschen fallen mindestens fünf, sechs gute Dinge ein. Die eigenen Stärken zu kennen, erzeugt Energie wie ein Kraftwerk.

3 Ein kleiner Erfolg nach dem anderen

Wenn Sie Ihre Perspektive geändert haben, ist es, als wenn auf einer neuen Umlaufbahn fliegen. Von dort aus sollten Sie dann, einen kleinen Erfolg nach dem anderen anstreben.

Vermeiden Sie es, ein großes Problem direkt anzugehen. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, kleine Dinge zu erreichen und so Selbstvertrauen zu entwickeln. Erst wenn Sie genügend Selbstsicherheit erlangt haben, können Sie sich demütig in Selbstreflexion üben. Erst dann macht es Sinn, über Dinge, die Sie falsch gemacht haben, nachzudenken.

Drei einfache Schritte zur Bekämpfung von Depressionen

Denken Sie an Ihre vielen Segnungen

Einige mögen die Tatsache hassen, dass sie als Mensch geboren wurden. Aber im Vergleich zu Tieren sind die Menschen unglaublich glücklich. Wir haben viel mehr Freiheit, Dinge zu tun. Dafür sollten wir  dankbar sein.

Die meisten Tiere können nicht sprechen. Selbst wenn sie arbeiten, werden sie nicht bezahlt. Nicht einmal Polizeihunde erhalten ein Gehalt. Auch wenn unser Gehalt klein sein sollte, gewährt es uns doch finanzielle Freiheit.

Es ist wichtig, Ihre Perspektive zu ändern und zu erkennen, wie viele Segnungen Sie in Ihrem Leben haben. Vergeuden Sie Ihre kostbare Zeit nicht durch Alkohol- und Drogenkonsum.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Es gibt unzählige Menschen in der Welt. Einige sind höher gestellt als Sie, andere tiefer. Sobald Sie anfangen, darüber nachzudenken, gibt es kein Ende. Sollte der Erfolg anderer Menschen Sie denken lassen, „Ich bin wertlos“, ist es an der Zeit, mit dem Vergleichen aufzuhören.

Stattdessen sollten Sie die Dinge so sehen: Wenn es auf Ihrem Gebiet jemanden gibt, der mehr erreicht hat, dann loben Sie ihn. Nehmen Sie sich vor: „Ich will so sein wie er!“ Diese Person verkörpert dann Ihr Ideal. Wenn Sie erfolgreiche Menschen bewundern, bringen Sie sich sehr viel näher an sie heran. Wenn Sie hingegen denken „Warum hat dieser Kerl das bekommen und ich nicht?“ werden Sie nie aus der Depression herauskommen.