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Das Christentum gegen den Islam (Teil 2)

 

Über den Versuch der USA, den Terror mit Krieg zu bekämpfen, und den großen Minderwertigkeitskomplex des Islams gegenüber dem Westen
— Wie hat sich das Verhältnis zwischen dem Westen und der islamischen Welt seit dem 11. September 2001 entwickelt?

Das Verhältnis hat sich verschlechtert. Das lässt sich leicht belegen. Im Jahr 2000 gab es zum Beispiel 14 terroristische Anschläge in Pakistan. Danach stieg diese Zahl auf konstant 600 Attentate pro Jahr. Islamistische Extremisten verübten auch in europäischen Ländern, die Amerikas Krieg gegen den Terror unterstützt haben, Anschläge, so in Spanien und Großbritannien. Aufgrund strenger Kontrollen kam es seit 9/11 in den USA selbst zu keinem massiven Terrorakt mehr. Doch die weltweit gestiegenen Sicherheitsauflagen haben ihren Preis. Sie behindern nun weltweit Handel und Wandel. Selbst in Japan überprüft die Polizei in den Hochgeschwindigkeitszügen Shinkansen das Gepäck der Passagiere.

— Warum hören die Islamisten nicht mit dem Terror auf?
Die Muslime nennen die islamische Welt auf Arabisch Dar al-Islam, was „Haus des Friedens“ bedeutet. Im Zuge des Kriegs gegen den Terror sind „Ungläubige“ in dieses „Haus“ eingedrungen. Schlimmer noch, sie nehmen bei ihren Operationen den Tod wehrloser Frauen und Kinder billigend in Kauf. Das erzeugt bei den Gläubigen starke Gefühle der Ablehnung. Die Terroristen wissen das zu nutzten. Teile der Bevölkerung unterstützen sie. Es fällt ihnen leicht, junge Männer für den Kampf zu rekrutieren.
Nach meinem Empfinden ist die Vorstellung, dass sich Terror mit Krieg bekämpfen lässt, merkwürdig. Es wäre sinnvoller, mit den Methoden der Polizei die Attentäter und ihre Hintermänner aufzuspüren, zu verhaften und vor Gericht zu stellen. So haben es die Briten bei den Anschlägen in ihrem Land gemacht. Amerikas Krieg dagegen zieht gewöhnliche Bürger in die Kämpfe hinein. Das verschlimmert die globale Situation.
Eine Gegenreaktion auf Amerikas Nahost-Politik
Die […]

von |April 16th, 2013|Politik, Religion|Kommentare deaktiviert für Das Christentum gegen den Islam (Teil 2)

Das Christentum gegen den Islam (Teil 1)

Warum nimmt der Krieg gegen den Terror kein Ende? Wollen die Götter Krieg?
Der arabische Frühling begann im Januar 2011 in Tunesien. US-Präsident Barack Obama bezeichnete den Aufstand im Mai des Jahres als „historische Chance“ für die USA, „die Welt so zu gestalten, wie es sein sollte.“ Der Aufstand hat zum Sturz von mehreren Diktatoren geführt, in Tunesien von Zine el-Abidine Ben Ali, in Ägypten von Hosni Mubarak und in Libyen von Muammar al-Gaddafi. Doch die Sicherheitslage ist heute alles andere als stabil.
Im September 2012 starb der US-Botschafter in Libyen. Sein Konsulat in Benghazi war von islamistischen Milizen angegriffen worden. Die Muslime empörte ein Film, der ihrer Ansicht nach den Propheten Mohammed beleidigt. In Syrien kämpft eine Dschihad-Gruppe gegen das Assad-Regime. In Algerien schockte Anfang 2013 ein schwerer islamistischer Angriff die Welt. Der Krieg gegen den Terror ist offenbar noch lange nicht zuende.
Terroranschläge und Einsätze die Attentäter beflecken das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Eine Lösung für den Konflikt zwischen der christlichen und der islamischen Zivilisationen, der im Zentrum der Feindseligkeiten steht, ist noch nicht gefunden worden. Wie kann der notwendige Paradigmenwechsel aussehen und welche Rolle vermag Japan bei der Überwindung des Konflikts zu spielen?

TEIL 1 – Warum gibt es kein Ende des Krieges gegen den Terrorismus?
Die Menschen neigen dazu, auf Dinge, die sie rational nicht verstehen, mit Hass zu reagieren. Das lässt sich in der westlichen Gesellschaft gut beobachten. Dort nehmen negative Gefühle gegenüber Muslimen zu, weil den Westler der Islam unverständlich bleibt. Das hat mit dem unterschiedlichen Gottesverständnis von Christen und Muslimen zu tun. In dieser Sonderreihe liefern wir Hintergrundinformationen, die das Verständnis fördern und zu einer Partnerschaft führen können.
Jüdische und christliche Gesellschaft gegen die der islamische Welt
Die wichtigsten Auslöser für […]

von |April 13th, 2013|Politik, Religion, Wirtschaft|Kommentare deaktiviert für Das Christentum gegen den Islam (Teil 1)

Sind das Christentum und Happy Science Gegner?

Kolumne des Herausgebers

 

 

Meister Ryuho Okawa von Happy Science unternahm im Juni 2012 seine erste Vortragsreise nach Afrika. Sie stellt einen Meilenstein dar, weil unsere Lehre nun auf allen Kontinenten verbreitet wird.

Vielleicht ist das der Grund, warum andere Weltreligionen Happy Science mehr und mehr Aufmerksamkeit schenken. Seit dem Vortrag des Meisters in Uganda haben sich mehrere Vertreter des Christentums unter Berufung auf die Bibel kritisch über uns geäußert. Dieser Artikel geht auf die am häufigsten vorgebrachten Kritikpunkte ein und berücksichtigt dabei auch die Heilige Schrift.

Beurteilen Sie den Baum an seinen Früchten

Kritik 1: Ryuho Okawa behauptet, der Retter und der oberste Gott zu sein. Jesus warnte: „Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Messias!, und sie werden viele irreführen“ (Matthäus 24:5). Außerdem lehrt Happy Science, dass es mehrere Götter gibt.

Zunächst zum ersten Teil der Kritik: Einige Christen fürchten also, dass Meister Okawa ein falscher Messias ist. Diese Kritiker sollten zunächst einmal bedenken, dass das Neue Testament an vielen Stellen die Ignoranz der Schriftgelehrten und Pharisäer tadelt. Trotz ihrer genauen Schriftkenntnis erkannten sie Jesus Christus nicht als Messias.

Richtig ist natürlich, dass im Laufe der Geschichte zahllose Menschen aus allen Teilen der Welt behauptet haben, ein Messias zu sein. Nur bei einem winzigen Bruchteil von ihnen stimmte die Behauptung. Es ist daher tatsächlich ratsam, solche Ansprüche sorgfältig zu prüfen.

Das Neue Testament nennt das Entscheidungskriterium: „Entweder: der Baum ist gut – dann sind auch seine Früchte gut. Oder: der Baum ist schlecht – dann sind auch seine Früchte schlecht. An den Früchten also erkennt man den Baum“ (Matthäus 12:33). Wir müssen also schauen, wie viele Anhänger eine neue Religion hat und wie glücklich sind sie. Wenn die Gläubigen aufblühen und ihr Glück finden, dann […]

von |Januar 18th, 2013|Religion|Kommentare deaktiviert für Sind das Christentum und Happy Science Gegner?